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Bei vielen Bahnfahrern zwischen Frankfurt und Gießen herrschte am Wochenende Ausnahmezustand. 

Zugausfälle

Bahn-Chaos am Samstag auf dem Weg nach Gießen

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Fahrgäste mussten am Wochenende zwischen Frankfurt und Gießen lange Wartezeiten hinnehmen. Züge fielen aus, teilweise verschwanden sie aus sämtlichen elektronischen Anzeigesystemen.

Gießen (kw). Drei Stunden von Frankfurt nach Gießen - und dabei noch Glück gehabt: Ein Bahn-Chaos wie selten erlebten etliche Fahrgäste mit Ziel Mittelhessen am Samstagabend. Mindestens zwei Züge (20.04 Uhr ab Hauptbahnhof Frankfurt, 21.11 ab Frankfurt-Süd) waren zunächst als verspätet angezeigt und verschwanden dann kommentarlos von den Anzeigetafeln - und aus sämtlichen elektronischen Anzeigesystemen. Der Letztere fuhr an der Haltestelle Frankfurt Süd kurz darauf unangekündigt auf dem gegenüberliegenden Gleis doch noch ein. Da waren die meisten Fahrgäste, die gen Norden wollten, aber schon hektisch in Richtung Hauptbahnhof aufgebrochen in der Hoffnung, dort die 22.05-Uhr-Bahn zu erreichen. Diese sollte zwar ebenfalls über Hanau umgeleitet werden, aber ohne Halt in Frankfurt-Süd.

An die Umleitungen an den Wochenenden wegen der Gleisbauarbeiten haben sich regelmäßige Bahnnutzer gewöhnt. Viele Wartende berichteten indes von Problemen ungewöhnlichen Ausmaßes schon den ganzen Tag und an den Abenden zuvor. Unter anderem sollen beim Schienenersatzverkehr zwischen Bad Vilbel und Friedberg bzw. ab Butzbach zu wenige oder gar keine Busse eingesetzt worden sein. Vor dem Informationsschalter in Frankfurt Hauptbahnhof bildeten sich lange Schlangen, andere Uniformierte konnten keine Auskunft geben.

Quelle: Gießener Allgemeine

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