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AWO-Kita Rödgen auf dem zweiten Platz

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Von: Sophie Röder

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Große Freude gab es bereits beim Einzug ins Finale für den Deutschen »Kita Preis 2022« bei Kita-Leiterin Beate Diehl und den Kindern Maria, Lia, Abdallah, Ahmed und Monika. Nun hat die Kita einen zweiten Platz belegt. ARCHIVFOTO: JWK © Red

Gießen/Berlin (pm). Der Deutsche Kita-Preis 2022 wurde am Montagabend zum fünften Mal vergeben. Bei der Verleihung in Berlin war auch die AWO-Kita Rödgen zugegen. Diese hat den zweiten Platz in der Kategorie »Kita des Jahres«, neben vier anderen Kitas, erreicht. Bundesfamilienministerin Lisa Paus und die Geschäftsführerin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung Anne Rolvering kürten die Preisträger.

Für den zweiten Platz gab es neben einer Trophäe ein Preisgeld von 10 000 Euro.

Die Entscheidung begründete die Jury in einer Pressemitteilung wie folgt: »Der Innenbereich, der Kita-Garten und der Bauwagen sind drei verschiedene Lernorte, die pädagogisch gekonnt miteinander verknüpft werden. Die Kinder können selbst entscheiden, wo sie die Woche verbringen wollen. Die Gießener Einrichtung legt Schwerpunkte auf Naturpädagogik und Digitalisierung.« Besonders beeindruckt habe die Jury die kindorientierte Arbeit der Kita: »Kinder werden hier als eigenständige und kompetente Menschen betrachtet, die durch impulsgebende und vielfältige Lernorte selbstbestimmt und vertieft ihren Interessen nachgehen können.«

Mit diesem Konzept hatte sich die Gießener Kita als einzige aus Hessen unter den 20 nominierten des Deutschen Kita-Preises platziert (diese Zeitung berichtete). Der erste Platz in dieser Kategorie ging an das baden-württembergische Familienzentrum Olgakrippe aus Heilbronn. Mit der Verleihung hat zudem die Bewerbungsrunde für das nächste Jahr begonnen. »Mit dem fünften Deutschen Kita-Preis wurden bereits 50 Preisträger gekürt. Auch in den nächsten Jahren soll die Auszeichnung Menschen anspornen, ihre großartige Arbeit nach außen zu tragen, damit sie die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen. Denn sie leisten jeden Tag Enormes und sind wichtige Anker im Leben der Kinder und ihrer Familien, gerade in Krisenzeiten wie wir sie im Moment erleben«, sagte Paus beim Startschuss des sechsten Durchgangs.

Die Preisträger feierten gestern nicht nur in Berlin, sondern werden das auch noch einmal im Sommer bei sich zu Hause machen. Bei einer regionalen Preisübergabe haben Politiker der Landes- und Lokalregierungen die Möglichkeit, der Preisträger-Kita persönlich zu gratulieren, eine Urkunde sowie Medaillen für die Kinder zu übergeben und die Preisträger-Plakette an das Kita-Gebäude anzubringen. Die Freude in Rödgen wird groß sein.

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