Ausstellung und Workshop geplant

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Gießen(pm). Die Hein-Heckroth-Gesellschaft Gießen hatte Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende, Dr. Marcus Kiefer, berichtete über das Vereinsleben 2018 und bot zugleich einen Ausblick auf 2019. Ein Schwerpunkt der Vorstandsarbeit liegt darin, die Vereinsaktivitätem zu Heckroths 50. Todestag (Todestag 6. Juli 1970) im Jahre 2020 vorzubereiten. Die Hein-Heckroth-Gesellschaft wird gemeinsam mit dem Institut für Kunstgeschichte der Justus-Liebig-Universität am 10. Juli 2020 einen Workshop unter dem Titel "Hein Heckroth (1901 - 1970) - Bühnenbildner, Filmdesigner, Maler - Bausteine einer Werkbiografie" veranstalten. Dieser Workshop steht nicht nur Wissenschaftlern offen, sondern allen, die an Heckroths künstlerischem Werk interessiert sind.

Dr. Kiefer hat darüber hinaus den beiden Frankfurter Intendanten, Bernd Loebe und Anselm Weber, vorgeschlagen, dass die Städtischen Bühnen Frankfurts 2020 eine Fotoausstellung zu Heckroths Bühnenräumen im Holzfoyer der Oper präsentieren. Schließlich war Heckroth 14 Jahre lang Ausstattungsleiter der Städtischen Bühnen Frankfurt. Der Vorschlag wurde positiv aufgenommen. Die Finanzierung ist allerdings noch nicht geklärt. Des Weiteren sind Filmvorführungen im Filmmuseum Frankfurt im zeitlichen Zusammenhang mit dem 50. Todestag geplant.

2019 ist es nach längjährigen Verhandlungen mit dem Gießener Gartenamt und der Gießener Denkmalpflege gelungen, den Grabstein Heckroths auf den Alten Friedhof versetzen zu lassen, nachdem seine Pflege auf dem Waldfriedhof Oberrad in Frankfurt nicht mehr gewährleistet war (die AZ berichtete). Insbesondere die zweite Vorsitzende, Dietgard Wosimsky, hat sich in dieser Sache große Verdienste erworben. Der Vorsitzende konnte der Versammlung mitteilen, dass der Freistellungsbescheid des Finanzamts für den Verein vorliegt, sodass Spenden an den Verein wie bisher steuerbegünstigt sind. Der Vorsitzende betonte, dass Spenden durchaus willkommen seien.

Zum Abschluss der Veranstaltung bot der Vorsitzende einen Überblick über die Tätigkeiten der bisherigen Hein-Heckroth-Preisträger in der Theatersaison 2019/20. Daraus ergab sich, dass die Preisträger an vielen wichtigen Spielstätten mit hochinteressanten Produktionen präsent sind, was mit deren Auszeichnung in Gießen vollauf konform gehe. Insbesondere an der Staatsoper Stuttgart arbeitet eine Vielzahl von ihnen, aber auch in Berlin, München, Paris, Toronto, Düsseldorf, Salzburg, Dresden, Wien, Hamburg und Mailand.

Quelle: Gießener Allgemeine

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