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Gute Laune beim Stöffche-Genuss im Schiffenberger Tal.

Massenevent

Apfelweinfest lockt 3500 Ausflügler an Fuß des Schiffenbergs

Zum vierten Mal strömten 3500 Besucher auf das Open-Air Kino Gelände im Schiffenberger Tal, um "dem Stöffche zu huldigen". Auf dem Fest an Himmelfahrt gab es ausschließlich Apfelwein zu trinken. Dafür bietet dieser aber allerlei Variationen wie den Apfelwein-Cocktail, das Mischgetränk als Äppler-Cola oder Rosé an, bei denen für jeden Geschmack etwas dabei war - aus Sicherheitsgründen jedoch im Plastikbecher statt traditionellem Bembel.

Bereits vor einer Woche war das "Apfelwein-Kulturfest" restlos ausverkauft, sodass auch an der Tageskasse keine Karten mehr verfügbar waren. Im Vergleich zu den Jahren davor habe man für mehr Sitz- sowie Stehplätze gesorgt. "Viele Besucher reisen mit Kolter an. Für sie haben wir auch eine Liegefläche bereitgestellt", fügte Veranstalter Torsten Ströher hinzu, der auch der Betreiber des Apfelbaums sowie des Ritzi’s in der Ludwigstraße ist.

Die Kinzenbacher Blasmusik sorgte den ganzen Tag über für die passende musikalische Stimmung. Vor der Bühne tummelten sich durchgehend Besucher, die zu "Tage wie diese" von den Toten Hosen oder auch dem "Gummibären-Song" der gleichnamigen Kindersendung mitsangen. Neben traditioneller Blasmusik setzt die Gruppe vor allem auf Lieder, die gute Laune verbreiten. "Die Musik macht sehr viel aus bei so einer Veranstaltung. Da vorne tanzen alle und gehen einfach ab", äußerte sich eine Besucherin, die zum Lieblingslied auf die Tanzfläche stürmte. Für "die Kinzenbacher" bedeutet das Apfelweinfest auch den Auftakt in die neue Saison mit über 20 Auftritten.

Format hat sich bewährt

Für 2020 plant Ströher eine Fortsetzung: "Die Leute standen hier um 10 Uhr schon an, obwohl es erst um 11 losging". Am Vorverkauf und Rückmeldungen der Besucher lasse sich erkennen, dass sich das Format seit der Erstauflage 2016 bewähre. Nach dem Apfelweinfest folgte im Apfelbaum ab 18 Uhr die Aftershow-Party, bei der jeder Besucher des Festes bei Vorlage seiner Eintrittskarte einen Äppler kostenlos erhielt. Trotzdem bedauerte ein Besucher, der aufgrund seiner Fruktoseintoleranz keinen Apfelwein trinken darf, dass kein Bier ausgeschenkt wurde.

Zahlreiche Vorfälle, Vermüllung der Weiden und Vorgärten von Anwohnern sowie Sachbeschädigungen rund um das "Daubringer Apfelweinfest" hatten vor vier Jahren zum Aus für das Traditionsfest geführt. Dazu trugen auch Sicherheitsauflagen der Ordnungsbehörde und der große Aufwand bei, die der Daubringer Gesangverein Harmonie als Veranstalter nicht mehr stemmen konnte.

Quelle: Gießener Allgemeine

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