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Klarna, ein international tätiger Zahlungsanbieter im Bereich E-Commerce, soll auf dem Alte-Post-Areal einziehen.

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Alte Post Gießen: Klarna zieht auf Areal

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Unternehmer Kai Laumann hat für sein Areal an der Alten Post einen dicken Fisch geangelt: Klarna wird kommen. Auch der Pächter der Gastronomiefläche der Alten Post zeichnet sich ab.

An der Alten Post geht es voran: Seit mehreren Wochen schon ist das Gießener Kulturdenkmal am Bahnhof wieder eingerüstet. Die Sanierungsarbeiten an der Sandsteinfassade haben mit der Reinigung und der Kartierung begonnen, im Inneren von Post und Telegraphenamt laufen die Abbruchtätigkeiten derweil auf Hochtouren, und schon im April ist der Spatenstich für den Neubau geplant. Am Freitag konnte Besitzer Kai Laumann zudem einen ersten echten Meilenstein setzen. Der heimische Unternehmer präsentierte seinen Ankermieter.

Klarna: Einzug in Gießen zum 1. Juni 2020 geplant

Dabei handelt es sich um das schwedische Unternehmen Klarna, ein international tätiger Zahlungsanbieter im Bereich E-Commerce. "Ich bin sehr glücklich darüber, dass es mir gelungen ist, Klarna an diesen Standort nach Gießen zu holen", sagte Laumann am Freitag unmittelbar vor der Unterzeichnung des Mietvertrags, der zunächst für zehn Jahre gilt. "Wir sind uns aber sicher, dass die Zusammenarbeit länger andauern wird", betonte auch Frank Dutenhöfer, Niederlassungsleiter von Klarna. Mit 103 Mitarbeitern sitzt das 2005 in Stockholm gegründete unternehmen, das weltweit 14 Standorte unterhält, derzeit noch im Stadtzentrum in Linden. Zum 1. Juni 2020 ist der Einzug in Gießen geplant.

Am Bahnhof wird Klarna im Telegraphenamt und dem fünfstöckigen Neubau insgesamt eine Fläche von 4000 Quadratmetern beziehen. "Die Fläche ist so konfiguriert, dass hier 304 Menschen einen Arbeitsplatz finden und auch eine spätere Vergrößerung möglich ist", sagte Laumann. Ein Großteil des Kulturdenkmals ist damit vergeben.

Alte Post: Gastronomie im Erdgeschoss wird kommen

In der kommenden Woche will der Unternehmer auch den Mieter der großen Gastronomie im Erdgeschoss der Alten Post bekanntgeben. Die Gespräche liefen gut, ein Vertrag sei aber noch nicht unterschrieben. Dies soll voraussichtlich in den nächsten Tagen geschehen.

Noch nicht vermietet sind indes die baulich eigentlich interessantesten Flächen mit Zugang über das Eingangsportal der Alten Post. Im ersten und zweiten Stock sowie in dem loftartigen Dachgeschoss sind auf insgesamt 2000 Quadratmetern architektonisch hochwertige Büroräume mit einer Deckenhöhe von vier Metern denkbar. "Das ist die wertigste Fläche des gesamten Areals und mein persönliches Highlight", sagte Laumann. Auch die kleinere zweite Gastronomie im Keller des Telegraphenamts ist noch zu haben. In dem ehemaligen Kesselhaus ließe sich nach Laumanns Vorstellungen eine Wein-, Gin- oder Cocktailbar einrichten.

Für die Stadt freute sich Bürgermeister Peter Neidel über den Mieter. "Klarna ist ein innovatives Unternehmen, das sehr interessant für Gießen ist. Bei der Auswahl des Mieters haben wir uns sehr eng mit Herrn Laumann abgestimmt."

Quelle: Gießener Allgemeine

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