Real Madrid

Zidane kehrt zurück

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Gut neun Monate nach seinem Rücktritt als Trainer von Real Madrid kehrt Zinedine Zidane zum kriselnden spanischen Fußball-Rekordmeister zurück. Die Trennung vom bisherigen Coach Santiago Solari und die Verpflichtung des 46 Jahre alten Franzosen wurden auf einer Vorstandssitzung am Montag beschlossen, wie der Club von Toni Kroos mitteilte. Zidane, der einen Vertrag bis 2022 unterschrieb, soll bereits am Dienstag das Training übernehmen. Der Club zog damit die Konsequenzen aus einer enttäuschenden Saison. Als Titelverteidiger schied Real bereits im Achtelfinale der Champions League kläglich aus, in der Liga haben die Königlichen zwölf Punkte Rückstand auf den FC Barcelona, an dem sie auch im Pokal scheiterten.

Gut neun Monate nach seinem Rücktritt als Trainer von Real Madrid kehrt Zinedine Zidane zum kriselnden spanischen Fußball-Rekordmeister zurück. Die Trennung vom bisherigen Coach Santiago Solari und die Verpflichtung des 46 Jahre alten Franzosen wurden auf einer Vorstandssitzung am Montag beschlossen, wie der Club von Toni Kroos mitteilte. Zidane, der einen Vertrag bis 2022 unterschrieb, soll bereits am Dienstag das Training übernehmen. Der Club zog damit die Konsequenzen aus einer enttäuschenden Saison. Als Titelverteidiger schied Real bereits im Achtelfinale der Champions League kläglich aus, in der Liga haben die Königlichen zwölf Punkte Rückstand auf den FC Barcelona, an dem sie auch im Pokal scheiterten.

Eine ordnende Hand ist dringend notwendig. Wie Anfang 2016, als Zidane den erfolglosen Rafa Benítez ablöste, wird er erneut als Krisenmanager geholt. In nur zweieinhalb Jahren als Chefcoach der Madrilenen gewann Zidane nicht weniger als neun Titel, darunter als erster Trainer der Fußballgeschichte drei Mal in Serie die Champions League. Der Mann aus Marseille war zum Ende der vergangenen Saison zurückgetreten. Damals hatte er als Grund für seine Entscheidung von "natürlichen Abnutzungserscheinungen" gesprochen. Die galten damals wohl nicht für ihn. Der Weltmeister von 1998 sah wohl das Unheil kommen. Die erfolgsverwöhnten Stars um Kroos, Ramos, Weltfußballer Luka Modric, Gareth Bale und Karim Benzema konnten diese Saison nach dem Weggang von Zidane und nach dem Wechsel von Superstar Cristiano Ronaldo zu Juventus Turin nur selten an die Leistungen früherer Jahre anknüpfen.

Die Aufgabe von Zidane wird nun, die von Fans und Medien geforderte "Totalsäuberung" einzuleiten.

Quelle: Gießener Allgemeine

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