1. Wetterauer Zeitung
  2. Sport
  3. Sport-Mix

Wehen Wiesbaden patzt – VfL Osnabrück steigt auf

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Die Aufstiegsfeier des VfL Osnabrück war genauso bemerkenswert wie der Aufstieg an sich. Denn nachdem die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga schon am fünftletzten Drittliga-Spieltag perfekt gemacht wurde, bewegten sich Spieler und Fans gemeinsam vom Stadion bis zum Rathaus der Stadt – zu Fuß oder im Linienbus. »Wir werden nächstes Jahr Vollgas geben, damit wir auch ne ganz geile Rolle in der Zweiten Liga spielen«, brüllte Trainer Daniel Thioune via Megafon Richtung der treuen Anhänger. Schon diesen vorzeitigen Aufstieg hatte den Lila-Weißen kaum jemand zugetraut.

Die Aufstiegsfeier des VfL Osnabrück war genauso bemerkenswert wie der Aufstieg an sich. Denn nachdem die Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga schon am fünftletzten Drittliga-Spieltag perfekt gemacht wurde, bewegten sich Spieler und Fans gemeinsam vom Stadion bis zum Rathaus der Stadt – zu Fuß oder im Linienbus. »Wir werden nächstes Jahr Vollgas geben, damit wir auch ne ganz geile Rolle in der Zweiten Liga spielen«, brüllte Trainer Daniel Thioune via Megafon Richtung der treuen Anhänger. Schon diesen vorzeitigen Aufstieg hatte den Lila-Weißen kaum jemand zugetraut.

18 999 Zuschauer erlebten am Samstag den eigenen 2:0-Sieg gegen den VfR Aalen und die Nachricht vom Patzer des hessischen Verfolgers SV Wehen Wiesbaden in Jena mit. Ein Traditionsclub, der noch vor einem Jahr beinahe in die Regionalliga abgestiegen wäre, hat nun vier Spieltage vor Schluss 14 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz. Der Platzsturm der Fans nach dem Schlusspfiff war nur der Anfang einer langen Party-Nacht. »Die Stadt ist verrückt auf den VfL«, sagte Thioune, der früher bereits Spieler und Fan des Clubs war.

»Eine unfassbare Saison«, meinte auch der starke U21-Nationaltorwart Torhüter Nils Körber. »Nach zehn Spieltagen hat jeder gesagt: Die hatten Glück. Aber es war harte Arbeit.«

Für den SV Wehen Wiesbaden war das 1:3 in Jena derweil ein Rückschlag. »Für uns war die erste Halbzeit entscheidend. Wir hatten so viele Chancen, doch der Ball ging nicht ins Tor und dann geht es nach hinten los«, klagte Chefcoach Rüdiger Rehm nach am Samstag beim abstiegsbedrohten FC Carl Zeiss. Die Hessen rutschten mit 58 Zählern auf den vierten Rang ab.

Auch interessant

Kommentare