Relegation zur 2. Bundesliga

Wehen verzichtet auf FCI-Leihspieler Diawusie

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(sid/dpa). Zweitligist FC Ingolstadt geht mit großer Zuversicht in die Relegation gegen Drittligist SV Wehen Wiesbaden und ist vor dem Hinspiel am heutigen Freitag (18.15 Uhr/ZDF) in Wiesbaden vom Klassenerhalt überzeugt. FCI-Trainer Thomas Oral sieht sein Team vor den beiden Spielen gegen den Drittliga-Dritten zwar nicht als "klaren Favoriten", er sei aber "fest davon überzeugt, dass wir sie für uns entscheiden. Allerdings nur, wenn wir an unser Limit gehen."

"Es ist absolut eine Riesensache, dass wir hier sitzen und über die Relegationsspiele sprechen dürfen", sagte Oral voller Vorfreude. Im Hinspiel will er die Grundlage für das Rückspiel am kommenden Dienstag vor eigenem Publikum legen. "Ein gutes Ergebnis wäre, wenn wir gewinnen", sagte Oral. Für Stürmer Stefan Kutschke wäre der Klassenerhalt eine "Sensation", schließlich lag sein Team am 27. Spieltag noch abgeschlagen mit sieben Punkten Rückstand zum rettenden Ufer auf dem letzten Platz. Unter Oral, dem vierten FCI-Trainer in dieser Saison, holten die Bayern 16 Punkte aus sieben Spielen, gegen Wehen Wiesbaden kann der 46-Jährige seine Rettermission erfolgreich beenden - bereits zum zweiten Mal bei den Ingolstädtern, die er in der Saison 2011/12 vom Tabellenende zum Klassenerhalt gebracht hatte.

Die Hessen wollen sich ihrerseits als Spielverderber erweisen. "Wir wollen ihnen wehtun und alles geben, damit sie keinen Spaß haben", sagte SVWW-Coach Rüdiger Rehm und ergänzte: "Gleichzeitig wollen wir unseren Spaß auf den Platz bringen." Wehen Wiesbaden verzichtet freiwillig auf den von Ingolstadt bis zum Saisonende ausgeliehenen Mittelfeldspieler Agyemang Diawusie. "Das war eine extrem schwere Entscheidung und ist uns alles andere als leicht gefallen, weil wir damit auf einen sehr guten Fußballer verzichten", sagte Sportdirektor Christian Hock. "Wir haben die Verantwortung, ihn zu schützen. Es ist ihm nicht zuzumuten, entweder uns oder Ingolstadt sportlich zu schaden", ergänzte Trainer Rehm.

Es ist nicht das einzige personelle Problem der Hessen: Ihnen fehlen ferner die verletzten Innenverteidiger Niklas Dams und Offensivspieler Jules Schwadorf.

Quelle: Gießener Allgemeine

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