Fußball-Bundesliga

Union schlägt Leverkusen

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(sid). Einwechslung, Siegtor, Auswechslung: Dank Cedric Teuchert hat die Bundesliga-Sensation Union Berlin erneut ein Top-Team geärgert und ist zumindest für einen Tag auf Platz vier gestürmt. Die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bezwang Bayer Leverkusen durch Teucherts spätes Kontertor (88.) mit 1:0 (0:0) und rückte mit 28 Punkten bis auf einen Zähler an die drittplatzierten Rheinländer heran.

Teucherts langer Sprint zum Siegtreffer bedeutete den ersten Dreier gegen Bayer im vierten Anlauf seit dem Aufstieg im Sommer 2019. Für Leverkusen hingegen zeigt der Trend in der Liga weiter nach unten: Die Werkself blieb auch im vierten Spiel in Folge ohne Sieg und verlor im Titelkampf weiter an Boden. Union zeigte nach Bayern München (1:1) und Borussia Dortmund (2:1) einer weiteren Spitzenmannschaft die Grenzen auf.

Eine Szene unmittelbar nach dem Abpfiff könnte ein Nachspiel haben. Bayers Innenverteidiger Jonathan Tah warf Union Rassismus vor. Gegenüber dem deutschen Nationalspieler Nadiem Amiri sei während einer Diskussion »der Begriff Scheiß-Afghane« gefallen, sagte Tah bei DAZN.

Union Berlin: Luthe - Trimmel, M. Friedrich, Knoche, F. Hübner, C. Lenz - Andrich, Prömel, Ingvartsen - Becker (24. Teuchert (90. Ryerson)), Awoniyi (76. Bülter)

Bayer Leverkusen: Hradecky - Dragovic, Tah, Tapsoba, Sinkgraven - Baumgartlinger (69. Ch. Aranguiz) - Demirbay, Amiri - Diaby, Schick (70. Alario), Bailey.

Im Stenogramm: SR: Florian Badstübner (Windsbach) Tore: 1:0 Teuchert (88.).

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