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Tödlicher Unfall bei der Sachsen-Rallye: Renault-Pilot Kai Günther kam bei einem Crash mit einem Baum ums Leben (Archivbild).

Rennen abgebrochen

Todesdrama bei Sachsen-Rallye: Zwei Renault-Fahrer tot nach Baum-Unfall

Bei der Sachsen-Rallye 2019 ist es in der ersten Prüfung zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang gekommen. Ein Renault-Pilot sowie sein Beifahrer sterben.

Update vom 25. Mai 2019: Nach dem Tod von Renault-Pilot Kai Günther bei der Sachsen-Rallye wurde nun bekannt, dass auch sein  Beifahrer gestorben ist. Sebastian Walker wurde nach dem Unfall mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Dort erlag der 44-Jährige seinen Verletzungen. 

Erstmeldung: Sachsen-Rallye: Renault-Pilot stirbt bei Unfall mit Baum – Rennen abgebrochen

Zwickau - Tragödie bei der Sachsen-Rallye 2019: Am ersten Tag des prestigeträchtigen Rennens ist es zu einem tödlichen Unfall gekommen. Renault-Pilot Kai Günther verlor laut rallye-magazin sein Leben, nachdem er auf einem schnellen Bergabstück die Kontrolle über seinen Clio R3T verloren hatte und das Fahrzeug mit der Fahrerseite gegen einen Baum geprallt war.

„Sicherungs- und Rettungskräfte waren sofort vor Ort, trotz ihrer Bemühungen erwiesen sich die Verletzungen des Fahrers als zu schwer, sodass er verstarb. (...) Weitere Personen waren nicht in den Unfall verwickelt“, teilte der Veranstalter „Automobilclub von Deutschland“ (AvD) mit. Während für den 48-Jährigen aus dem sächsischen Lößnitz jede Hilfe zu spät kam, wurde sein Beifahrer Sebastian Walker mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Tödlicher Unfall bei Sachsen-Rallye ereignet sich 1,5 Kilometer nach dem Start

Das Unglück ereignete sich auf der ersten Prüfung, der Freien Presse zufolge 1,5 Kilometer nach dem Start in Leutersbach im Landkreis Zwickau. Die durch Zwickau, das Zwickauer Land und das Vogtland führende Sachsen-Rallye wurde daraufhin zunächst unterbrochen.

Wie die Freie Presse weiter berichtet, haben die Fahrer am Freitagabend gemeinschaftlich entschieden, die Rallye nicht fortzusetzen. Rallyeleiter Michael Görlich hatte zunächst darauf verwiesen, die Fahrerduos anhören zu wollen. Insgesamt waren für den zweiten von sieben Wettbewerben der Deutschen Rallye-Meisterschaft 74 Teams gemeldet.

Sachsen-Rallye: Tödlicher Unfall schon bei Austragung 2006

Bereits im Jahr 2006 war es bei der Sachsen-Rallye zu einem tödlichen Unfall gekommen. Damals war der Trabant von Fahrer David Langheinrich und Co-Pilot Oliver Bleich südlich von Zwickau mit mehr als 100 Stundenkilometern in einen Straßengraben gerutscht, hatte sich mehrfach überschlagen und war dann gegen einen Baum geprallt. Beide Insassen konnten nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden.

Die Formel 1 trauert um den dreimaligen Weltmeister Niki Lauda, der im Alter von 70 Jahren starb. Bei einer Oldtimer-Rallye ist ein Unfallfahrer schweren Verletzungen entgangen, weil er dem Wagen schnell entstieg - im Gegensatz zu seiner Beifahrerin.

Bei einem anderen schweren Crash in Niedersachsen kam eine 19-jährige Frau bei dem Unfall zwischen einem Peugeot 206 und einem Audi A4 im Landkreis Göttingen ums Leben, wie nordbuzz.de berichtet.

mg

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