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Spanien mit 35:34-Krimi

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Nach einem 35:34-Krimi nach zweimaliger Verlängerung über Norwegen jubelt Spanien über den Einzug in das Halbfinale der Handball-WM. © DPA Deutsche Presseagentur

Dänemark und Spanien bestreiten das erste Halbfinale bei der Handball-WM in Polen und Schweden. Dänemark hat im Viertelfinale mit Ungarn keine Probleme, Spanien setzt sich nach zweimaliger Verlängerung gegen Norwegen durch. Am späten Mittwochabend kämpfte das deutsche Team gegen Frankreich um den Einzug in das Semifinale.

Titelverteidiger Dänemark hat bei der Handball-WM das Halbfinale erreicht. Die Mannschaft von Trainer Nikolaj Jacobsen feierte im Viertelfinale einen 40:23 (21:12)-Kantersieg gegen Ungarn und ist damit nur noch zwei Schritte vom historischen WM-Hattrick entfernt. Nach 2019 und 2021 könnte sich das Jacobsen-Team als erstes Land überhaupt das dritte Mal in Folge die Krone der Handballwelt aufsetzen.

Dänischer Gegner im Halbfinale am Freitag ist Vize-Europameister Spanien. Die Iberer rangen Norwegen in Danzig nach zweimaliger Verlängerung mit 35:34 (29:29, 25:25, 13:12) nieder und dürfen somit weiter von ihrem ersten WM-Titel seit 2013 träumen.

Spanien hatte kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit zurückgelegen, ehe Alex Duschebajew mit der Schlusssirene den Ausgleich erzielte und sein Team in die Verlängerung führte. Duschebajew war es auch, der in der Schlussminute der zweiten Overtime den Siegtreffer erzielte. Den letzten norwegischen Wurf parierte dann Torhüter Perez de Vargas und sorgte für Jubelstürme bei den Spaniern.

Die Dänen ließen am Mittwochabend in Stockholm überhaupt nichts anbrennen. Bester Werfer in der von Beginn an einseitigen Partie war Mathias Gidsel, der Rückraumspieler vom Bundesliga-Tabellenführer Füchse Berlin versenkte neun seiner zehn Würfe. Dänemark blieb damit auch im 26. WM-Spiel nacheinander ohne Niederlage und ist damit alleiniger Rekordhalter vor den Franzosen, die schon einmal 25 WM-Spiele unbesiegt geblieben waren.

Das Duell Dänemark gegen Spanien ist die Neuauflage des WM-Halbfinals von 2021, damals gewannen die Nordeuropäer 35:33. Die weiteren Teilnehmer der Runde der letzten vier ermitteln Deutschland und Olympiasieger Frankreich sowie Europameister Schweden und Afrikameister Ägypten.

Im Stenogramm

Dänemark - Ungarn 40:23 (21:12) / Dänemark: N. Landin, K. Möller - Gidsel 9, Pytlick 8, E. M. Jakobsen 5, Kirkelökke 5, M. Hansen 4/1, Saugstrup Jensen 4, Holm 2, Jörgensen 2, M. Landin 1, A Plogv Hansen, Hald Jensen, Larsen, Lauge Schmidt, Möllgaard Jensen.

Ungarn: Mikler, Szekely - Bodo 6, Lekai 6/3, Boka 3, Rosta 3/1, Ancsin 2, Rodriguez 2, Szita 1, Banhidi, Bujdoso, Hanusz, Ilic, Ligetvari, Sipos, Szöllösi. - Schema / SR: Brunner/Salah (Schweiz). - Zuschauer: 11338. - Strafminuten: 6:8.

Norwegen - Spanien 34:35 n.2.V. (13:12, 25:25, 29:29) / Norwegen: Bergerud, Säveras - Björnsen 9, Barthold 8/2, OZSullivan 4, Reinkind 3, Sagosen 3/2, Gröndahl 2, Röd 2, Överby 2, Gullerud 1, Aga Eck, Blonz, Gulliksen, Johannessen, Överjordet.

Spanien: Corrales, Perez De Vargas - A. Fernández 8, A. Dujshebaev 7, J. Canellas Reixach 5, D. Dujshebaev 5, Figueras 5/1, Sole Sala 3/1, Odriozola 1, Serdio Guntin 1, Casado, G. Guardiola Villaplana, Maqueda Peno, Pecina, Sanchez Migallon Naranjo, Valera Rovira. - Schema / SR: Lah/Sok (Slowenien). - Zuschauer: 5489. - Strafminuten: 12:6.

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WM-Favorit Dänemark mit dem Berliner Mathias Gidsel (Mitte) steht nach dem 40:23 gegen Ungarn im Halbfinale. © DPA Deutsche Presseagentur

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