Der Red-Bull-Ring ist seit 2014 jedes Jahr Gastgeber für die Königsklasse. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa
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Der Red-Bull-Ring ist seit 2014 jedes Jahr Gastgeber für die Königsklasse. Foto: Erwin Scheriau/APA/dpa

Formel 1

Schlaglichter zum Red-Bull-Ring

Spielberg (dpa) - Die ersten beiden Rennen der Formel-1-Saison 2020 werden in Österreich auf der Rennstrecke in Spielberg ausgefahren.

Die Strecke: Als Österreich-Ring 1969 entstanden, löste der Kurs die Flugplatz-Piste im nahen Zeltweg ab. Später hieß die Strecke dann A1-Ring, ehe sie mit dem Geld von Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz noch einmal umgebaut wurde.

Seit 2014 ist Spielberg wieder jedes Jahr Gastgeber für die Königsklasse. Mit 4,3 Kilometern ist die Runde eher kurz, das Profil dafür ziemlich bergig.

Die Lage: Idyllisch in einem Talkessel ist die Strecke weit entfernt von den Metropolen, in die es die Macher der Formel 1 eigentlich drängt. Die nächste Großstadt Graz ist 75 Straßenkilometer weg. Der Red-Bull-Ring setzt eher auf den ländlichen Charme der Steiermark.

Die Statistik: Erfolgreichster Pilot in Spielberg ist der Franzose Alain Prost, der dreimal als Erster ins Ziel kam. Insgesamt viermal gab es einen deutschen Sieger: Je zweimal Michael Schumacher und Nico Rosberg. Mit sechs Siegen hält McLaren die Bestmarke bei den Teams.

Das unvergessene Rennen: Die Stallorder in der Formel 1 wird auf ewig mit dem Österreich-Rennen von 2001 verbunden sein. "Let Michael pass for the championship" - "Lass Michael für die WM vorbei" - funkte Ferrari-Teamchef Jean Todt damals an Rubens Barrichello, der brav für Schumacher auf der Zielgeraden Platz machte und diesem Platz zwei überließ. Als Ferrari ein Jahr später trotz heftiger Kritik ein ähnliches Schauspiel aufführte, wurde die Teamorder vorerst verboten.

So lief es im Vorjahr: Nach starker Aufholjagd zwängte sich Max Verstappen kurz vor Schluss am lange führenden Ferrari-Jungstar Charles Leclerc vorbei und schob ihn dabei von der Strecke. Wütend kam Leclerc als Zweiter ins Ziel, während Verstappen wie im Jahr davor mit den Oranje-Fans eine Party feierte. Sebastian Vettel musste sich nach einer Panne in der Qualifikation mit Rang vier begnügen.

© dpa-infocom, dpa:200630-99-624790/3

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