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Regensburg in Liga zwei

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Entsetzen beim TSV 1860 München: Außenseiter Jahn Regensburg hat mit einem eindrucksvollen 2:0 (2:0) im Rückspiel der Relegation den Absturz der »Löwen« in die 3. Fußball-Liga besiegelt. Die Oberpfälzer feierten am Dienstagabend vor 62 200 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena ausgelassen ihren überraschenden Aufstieg in die 2. Bundesliga. Sie waren fußballerisch absolut überlegen.

Entsetzen beim TSV 1860 München: Außenseiter Jahn Regensburg hat mit einem eindrucksvollen 2:0 (2:0) im Rückspiel der Relegation den Absturz der »Löwen« in die 3. Fußball-Liga besiegelt. Die Oberpfälzer feierten am Dienstagabend vor 62 200 Zuschauern in der Münchner Allianz Arena ausgelassen ihren überraschenden Aufstieg in die 2. Bundesliga. Sie waren fußballerisch absolut überlegen.

Kolja Pusch (30. Minute) und Marc Lais (40.) sorgten nach dem 1:1 im Hinspiel für den Auswärtserfolg des Teams von Trainer Heiko Herrlich, das den Durchmarsch aus der vierten Liga perfekt machen konnte.

»Das ist ein schönes Gefühl. Diese Freude, dieses Glück«, schwärmte Herrlich. Es war eine harte Saison. Aber wenn ich das Ergebnis sehe, diese Freude, dieses Glück, die Menschen in Regensburg – dann erfüllt mich das mit noch größerer Freude«, sagte der frühere BVB-Profi in der ARD. Torhüter Philipp Pentke war völlig fertig. »Was da in der Schlussphase abging, das war schon ein bisschen crazy«, sagte der Jahn-Kapitän. Schiedsrichter Daniel Siebert (Berlin) musste die Begegnung nach 80 Spielminuten unterbrechen, weil randalierende Fans aus dem 1860-Block Gegenstände auf das Spielfeld warfen.

Polizeikräfte liefen auf. »Wir haben die Schnauze voll«, riefen die aufgebrachten Anhänger. Der bei den Fans beliebte Ex-Profi und Nachwuchstrainer Daniel Bierofka lief vor die Nordkurve und versuchte, die Randalierer zu besänftigen. Nach einer knappen Viertelstunde ging es zwar weiter, aber immer wieder flogen gegen Gegenstände vor das Jahn-Tor.

Im Gegensatz zum glücklichen Relegationserfolg gegen Holstein Kiel 2015 gelang den Sechzigern diesmal kein Happy End im entscheidenden Rückspiel. Die teure und namhafte Mannschaft von Trainer Vitor Pereira agierte fußballerisch ohne Konzept und hielt dem nervlichen Druck in dem Alles-oder-nichts-Spiel nicht stand. Anders Regensburg: Das Kollektiv funktionierte und zeigte sich zweitliga-tauglich.

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