Formel 1

Mick Schumacher im Alfa-Cockpit

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(dpa). Es könnte schon der Vorgeschmack auf das kommende Jahr sein: Mick Schumacher wird auf dem Nürburgring in rund eineinhalb Wochen erstmals an einem Grand-Prix-Wochenende am Steuer eines Formel-1-Wagens sitzen. Der 21 Jahre alte Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wird in den ersten eineinhalb Trainingsstunden am 9. Oktober im Alfa Romeo über den Kurs in der Eifel rasen.

»Ich bin überglücklich, diese Chance im Freien Training zu bekommen«, sagte Mick Schumacher am Dienstag in einer Pressemitteilung von Alfa Romeo. Das Team, das einst als Sauber in der Formel 1 antrat, arbeitet eng mit Ferrari zusammen - und Mick Schumacher gehört seit Anfang 2019 zur Fahrerakademie der Scuderia. Neben ihm wird auch sein Formel-2-Rivale Callum Ilott beim Rennwochenende in Deutschland Formel-1-Erfahrung sammeln, er wird im Haas Trainingsrunden drehen.

Für Mick Schumacher wird es aber zweifelsohne ein besonderes Debüt. Dass er vor Heimpublikum fahren dürfe, mache es noch spezieller, betonte er. Wenn auch keine Massen wie zu den Hochzeiten seines Vaters kommen, werden trotz Coronavirus-Pandemie 20 000 Zuschauer erlaubt sein. Ihre Blicke werden am Freitag erstmal alle auf Mick Schumacher gerichtet sein, der als Anwärter auch auf ein Stammcockpit bei Alfa im kommenden Jahr gilt. Beim Training wird er den Wagen von Antonio Giovinazzi steuern.

Schumacher kündigte schon mal an, sich in den Tagen bis zu seinem ersehnten Trainingseinsatz so gut wie möglich vorzubereiten. Neben den Daten, die er mit dem allerdings unterlegenen Wagen wegen des zu schwachen Ferrari-Motors sammeln wird, dürften seine Runden allerdings auch aus Marketing-Sicht sowohl Ferrari als auch Alfa Romeo einen nicht zu verachtenden Schub geben.

Alfa-Teamchef Frédéric Vasseur nannte Mick Schumacher bereits »ohne Zweifel eines der großen Talente« aus den Nachwuchsserien. Schnell, beständig und schon mit der Reife hinter dem Steuer: »Alles Markenzeichen eines künftigen Champions.«

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