Fußball / Eintracht Frankfurt

Marco Russ sieht noch körperlichen Nachholbedarf

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Marco Russ vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt erkennt nach seiner überstandenen Krebserkrankung noch körperlichen Nachholbedarf. "Ich weiß, wo ich im Moment leistungsmäßig stehe. Da fehlt noch ganz viel, um das Niveau wieder zu erreichen, das zum Beispiel David Abraham oder Jesus Vallejo haben", sagte der 31-Jährige am Montagabend in der Sendung "Heimspiel" des Hessischen Rundfunks mit Blick auf seine Teamkollegen in der Defensive. Vor sechs, sieben Jahren hätte er sich noch mehr unter Druck gesetzt, sagte Russ. "Wenn man jünger ist, will man so schnell wie möglich wieder auf den Platz und spielen." Das sei nun anders: "Hinsichtlich der Situation, aus der ich komme, macht das für mich keinen Sinn." Russ war im Mai 2016 an Krebs erkrankt, ist seit Januar aber wieder im Mannschaftstraining.

Marco Russ vom Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt erkennt nach seiner überstandenen Krebserkrankung noch körperlichen Nachholbedarf. "Ich weiß, wo ich im Moment leistungsmäßig stehe. Da fehlt noch ganz viel, um das Niveau wieder zu erreichen, das zum Beispiel David Abraham oder Jesus Vallejo haben", sagte der 31-Jährige am Montagabend in der Sendung "Heimspiel" des Hessischen Rundfunks mit Blick auf seine Teamkollegen in der Defensive. Vor sechs, sieben Jahren hätte er sich noch mehr unter Druck gesetzt, sagte Russ. "Wenn man jünger ist, will man so schnell wie möglich wieder auf den Platz und spielen." Das sei nun anders: "Hinsichtlich der Situation, aus der ich komme, macht das für mich keinen Sinn." Russ war im Mai 2016 an Krebs erkrankt, ist seit Januar aber wieder im Mannschaftstraining.

Gleichzeitig warnte Russ davor, den kommenden Gegner, den SV Darmstadt 98, zu unterschätzen. "Gerade Mannschaften, die mit dem Rücken zur Wand stehen, sind ganz gefährlich", sagte er mit Blick auf das Hessen-Derby am Sonntag (17.30 Uhr/Sky). "Wir müssen ausnutzen, in welcher Position wir uns befinden", forderte er. Frankfurt ist derzeit Tabellendritter, Darmstadt Letzter.

Unterdessen wirkt sich der sportliche Erfolg bei der Eintracht Frankfurt auch auf die Mitgliederzahl aus. Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins liegt sie bei mehr als 40 000. "Eintracht Frankfurt hat jetzt 40 683 Mitglieder. Im Gesamtvergleich der 18 Bundesligisten belegen wir Platz sieben. Unser Ziel ist ganz klar: Die 50 000 wird auch bald fallen", sagte Präsident Peter Fischer am Montagabend bei der Jahreshauptversammlung der SGE. Der neue Sportvorstand Fredi Bobic warnte davor, bereits fest mit einer Europa-League-Teilnahme zu rechnen. "Wir stacheln uns an, solange wie es geht da oben zu bleiben. Dafür werden wir kratzen, beißen und fighten", sagte er. "Wir wissen aber auch: Da gibt es noch einige größere Clubs, die werden uns jagen und alles dafür tun, um uns dort oben zu verdrängen."

Quelle: Gießener Allgemeine

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