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Manchester City fertigt Chelsea mit 6:0 ab Trauerfeier für Assauer am Freitag Manipulations-Krimi im Osten Gut für FC Gießen: Wehen jetzt auf Rang ...

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Die deutschen Gegner im Champions-League-Achtelfinale sind allesamt in guter Form. Manchester City deklassierte am Sonntag den FC Chelsea mit 6:0 (4:0) und behauptete vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 die Tabellenführung in der Premier League. Punktgleich Zweiter ist weiter der FC Liverpool, der beim 3:0 gegen den AFC Bournemouth seine Mini-Krise überwand. Jürgen Klopps Team, in der Königsklasse Kontrahent des FC Bayern, hat noch ein Spiel weniger als City bestritten und damit weiter die besten Titelchancen. Im Rennen bleibt auch Tottenham Hotspur. Die Nord-Londoner, die am Mittwoch Borussia Dortmund empfangen, bezwangen bei ihrer Generalprobe trotz Personalsorgen Leicester City mit 3:1 (1:0) und liegen fünf Punkte hinter dem Spitzenduo.

Die deutschen Gegner im Champions-League-Achtelfinale sind allesamt in guter Form. Manchester City deklassierte am Sonntag den FC Chelsea mit 6:0 (4:0) und behauptete vor dem Duell mit dem FC Schalke 04 die Tabellenführung in der Premier League. Punktgleich Zweiter ist weiter der FC Liverpool, der beim 3:0 gegen den AFC Bournemouth seine Mini-Krise überwand. Jürgen Klopps Team, in der Königsklasse Kontrahent des FC Bayern, hat noch ein Spiel weniger als City bestritten und damit weiter die besten Titelchancen. Im Rennen bleibt auch Tottenham Hotspur. Die Nord-Londoner, die am Mittwoch Borussia Dortmund empfangen, bezwangen bei ihrer Generalprobe trotz Personalsorgen Leicester City mit 3:1 (1:0) und liegen fünf Punkte hinter dem Spitzenduo.

Schalke 04 sagt ein letztes Mal Adieu und "Glück auf" zu Rudi Assauer. Die Gedenkfeier für den in der vergangenen Woche gestorbenen Ex-Manager des Vereins findet am nächsten Freitag statt, wie der Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 am Wochenende bekanntgab. Assauer war seit vielen Jahren an Alzheimer erkrankt und am Mittwoch im Alter von 74 Jahren gestorben.

Die Trauerfeier beginnt um 11.00 Uhr in der Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer, anschließend wird des langjährigen Vereinsmanagers bei Pils und Bratwurst in der Veltins-Arena gedacht. Seit Samstag hat der FC Schalke zudem im Haupteingang der Arena ein Kondolenzbuch ausgelegt, in das sich die Fans eintragen können.

Ein dubioser Vermarkter, unmoralische Angebote und offizielle Ermittlungen: Der Manipulationsverdacht in der Regionalliga Nordost weitet sich aus und ist nun sogar ein Fall für den Staatsanwalt. Es steht ein ungeheuerlicher Verdacht im Raum: Hat ein chinesischer Sport-Vermarkter versucht, über mehrere Vereine im großen Stil Spiele zu manipulieren?

Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich Vertreter des Vermarkters, der seine Zentrale im ostchinesischen Qingdao und eine deutsche Dependance in Wernigerode hat, Ende November mit Mitarbeitern des Regionalliga-Spitzenreiters Chemnitzer FC getroffen. Unter dem Vorwand, im Stadion eine Loge anmieten zu wollen. Zur "Refinanzierung" soll der Vermarkter laut Bild-Zeitung "sichere Siege" vorgeschlagen und bei Umsetzung eine Zusatzprämie in Höhe von 60 000 Euro in bar pro gewonnenem Spiel in Aussicht gestellt haben.

Die Vereinsvertreter sollen dies als Umschreibung für Spielmanipulationen aufgefasst, die Verhandlungen beendet und den NOFV sowie die Staatsanwaltschaft in Chemnitz unterrichtet haben. Ein Insider behauptete in der Magdeburger Volksstimme, dass mehrere Viertligisten von jenem Sportvermarkter angesprochen worden seien.

Strafanzeige eingegangen

NOFV-Geschäftsführer Holger Fuchs sagte dem MDR: "Ja, wir haben Kenntnis, dass eine Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Chemnitz eingegangen ist. Und auch Babelsberg ist an uns herangetreten. Von weiteren Vereinen ist mir nichts bekannt."

Das Pikante daran: Jener Sportvermarkter ist offizieller Kooperationspartner von Germania Halberstadt. Dieser Regionalligist steht im Zentrum eines Manipulationsverdachts, dem die Staatsanwaltschaft Neuruppin nun in einem Verfahren nachgeht.

In jenem Fall hatte der NOFV bereits Ermittlungen gegen den sportlichen Leiter von Halberstadt, Andreas Petersen, eingeleitet. Der Vater des deutschen Nationalspielers Nils Petersen soll vor dem Ligaspiel beim SV Babelsberg 03 am 30. November (3:1) zwei Spieler des Gegners mit der Absicht kontaktiert haben, "ihr Engagement zurückzunehmen", wie der damalige NOFV-Präsident Rainer Milkoreit es bezeichnet hatte. Petersen hatte die Manipulations-Vorwürfe harsch zurückgewiesen. Der chinesische Sportvermarkter war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Der SV Wehen-Wiesbaden hat sich mit einem Sieg beim Tabellenvorletzten Eintracht Braunschweig auf den vierten Platz in der 3. Fußball-Liga verbessert. Die Hessen setzten sich am Sonntag mit 3:2 bei den Niedersachsen durch und verkürzten den Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang auf zwei Punkte.

Sollte der SV Wehen Wiesbaden am Saisonende unter den ersten vier der 3. Liga stehen und im Finale des Hessenpokals auf den FC Gießen treffen, wäre dieser automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. Denn die ersten vier Drittligisten sind automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. Der FC Gießen trifft im Halbfinale des Hessenpokals am 19. März auf Ligakonkurrent KSV Baunatal, Wehen gastiert acht Tage später beim Regionalligisten SC Hessen Dreieich.

Auch fünf Winter-Neuzugänge in der Startformation konnten nicht helfen: Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 hat sein Heimspiel gegen den 1. FC Heidenheim am Sonntag mit 1:2 (0:1) verloren und bleibt damit im unteren Tabellendrittel hängen. Matchwinner für die Gäste war Robert Glatzel (34., 59. Minute/Foulelfmeter). Dem eingewechselten Johannes Wurtz (84.) gelang vor 10 120 Zuschauern nur noch der Anschluss. "Unser Risiko mit fünf neuen Spielern ist nicht so ganz aufgegangen", räumte Darmstadts Trainer Dirk Schuster ein.

In der Startformation standen neben Victor Palsson und Patrick Herrmann auch erstmals die Neuzugänge Sören Betram, Christoph Moritz sowie Mathias Wittek, der bis zur Winterpause noch für Heidenheim aktiv gewesen war. Doch vor allem in der ersten Halbzeit bekamen die Lilien keinen Zugriff auf das Spiel. Vieles blieb Stückwerk, was Schuster angesichts der vielen Neuen als "normale Sache" bezeichnete.

Nach dem Pokalerfolg über Bayer Leverkusen unter der Woche präsentierten sich die Gäste vom Anpfiff weg als das bessere Team. Bereits in der ersten Viertelstunde vergaben die Gäste mehrere gute Chancen. In der 34. Minute fiel dann durch Glatzel die verdiente Führung. Der Angreifer schob eine Hereingabe von Robert Andrich ein. Darmstadt hatte vor der Pause lediglich eine gute Gelegenheit durch Tobias Kempe, der an Keeper Kevin Müller scheiterte.

Kurz nach Wiederanpfiff traf Darmstadts Angreifer Serdar Dursun aus gut 20 Metern nur die Latte. Doch Heidenheim blieb besser. Nach einem Foulspiel von Palsson an Andrich verwandelte der starke Glatzel den fälligen Elfmeter zum 2:0. Nach dem Anschlusstreffer drängte Darmstadt in den Schlussminuten vergeblich auf den Ausgleich, der allerdings nicht verdient gewesen wäre. "Ich denke, dass Heidenheim die spielerisch bessere Mannschaft war, sagte Schuster. "Wir brauchen nicht herumreden, das war ein verdienter Sieg. Für uns war es ein gebrauchter Nachmittag."

Darmstadt bleibt nach der zweiten Niederlage hintereinander Tabellen-14. mit sechs Punkten Vorsprung vor dem Abstiegsrelegationsrang. Dort steht derzeit der SV Sandhausen, bei dem die Hessen am kommenden Freitag antreten müssen.

Quelle: Gießener Allgemeine

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