Leverkusen mit großer Zuversicht

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(dpa). Zehn Jahre ist es nun schon her, dass die Fußball-Bundesliga zum ersten und bisher auch letzten Mal mit drei Vereinen im Achtelfinale der Europa League vertreten war. Bei der Premiere des Wettbewerbes überstanden damals der Hamburger SV, Werder Bremen und der VfL Wolfsburg die erste K.-o.-Runde. Der HSV kickt mittlerweile in der 2. Liga, Werder kämpft gegen den Abstieg - nur Wolfsburg zählt neben Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen auch anno 2020 zu den deutschen Hoffnungsträgern auf der etwas kleineren internationalen Fußball-Bühne. Nach den gewonnenen Hinspielen in der Zwischenrunde hofft das Trio auf den geschlossenen Einzug ins Achtelfinale, der die bislang perfekte Europa-Bilanz der Bundesliga vorläufig krönen würde. Immerhin verzeichneten auch die drei Champions-League-Starter München, Dortmund und Leipzig in den Achtelfinal-Hinspielen der Königsklasse Siege.

Große Zuversicht herrscht bei Bayer Leverkusen, obwohl die Werkself das Hinspiel gegen den FC Porto nur mit 2:1 gewann. "Wir wollen in diesem Wettbewerb ganz weit kommen. Dafür wollen wir jetzt in Porto den ersten Schritt machen", sagte Sportchef Rudi Völler am Mittwoch vor dem Abflug in die Hafenstadt im Norden Portugals. Nicht mit an Bord war neben Kevin Volland (Syndesmoseriss) auch der erkrankte Charles Aranguiz. Dennoch versprühte Völler Optimismus: "Wir fahren grundsätzlich mit einem guten Gefühl nach Porto. Unsere Antennen sind nach dem 2:1 im Hinspiel ausgefahren - das ist ein gefährliches Ergebnis."

Auch für den VfL Wolfsburg soll die Europa-Reise bei Malmö FF nicht vorzeitig enden. Die Niedersachsen wollen heute (18.55 Uhr/DAZN) beim Heimatclub von Schwedens Fußball-Ikone Zlatan Ibrahimovic ihren 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel verteidigen. "Wir haben in der letzten Saison hart dafür gearbeitet, um jetzt dort mitspielen zu können", sagte Mittelfeldspieler Yannick Gerhardt: "Wir haben eine gute Ausgangsposition." Fehlen wird allerdings Kapitän Josuha Guilavogui (Knieprobleme), dessen Kollegen sich auf einen Hexenkessel einstellen müssen. Keine Zuschauer sind wegen des in Italien grassierenden Coronavirus im Giuseppe-Meazza-Stadion zwischen Inter Mailand und Ludogorez Rasgrad zugelassen.

Quelle: Gießener Allgemeine

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