Europa-League-Quali

Letzte Hürde AEK Athen

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(sid). Mehr Geld oder weniger Stress - die Entscheidung darüber haben die Fußballprofis des VfL Wolfsburg selbst in den Füßen. Denn mit einem Sieg bei AEK Athen heute (20.45 Uhr/Sport1) im Olympiastadion wäre die Qualifikation für die lukrative Gruppenphase perfekt. Aber eben auch eine Terminhatz bis in die Weihnachtswoche hinein.

"Wir sehen das nicht als Belastung, sondern als Herausforderung. Aber dieser Rhythmus ist schon brutal, wir müssen das clever steuern", sagte VfL-Trainer Oliver Glasner vor dem Abflug nach Griechenland. Denn der Kader des Bundesliga-Zwölften ist längst nicht so üppig bestückt wie bei anderen deutschen Klubs, die international beschäftigt sind. Und so ist bei den Niedersachsen in den kommenden Tagen bis zum Transferschluss am 5. Oktober noch eine personelle Aufrüstung geplant. Die Teilnahme an der Gruppenphase käme durchaus gelegen, mehr als drei Millionen Euro wäre das Mitwirken wert. Bei einer Niederlage gegen die Griechen hingegen bliebe es bei Einnahmen von 840 000 Euro aus den drei Qualifikationsspielen gegen Kukesi, Tschernihiw und Athen.

Erneut sind die Norddeutschen der Favorit, auch weil der zwölfmalige griechische Meister die Arena nicht für sein Publikum öffnen darf. Allerdings: Die personelle Situation könnte besser sein bei den Wölfen. Joao Victor blieb wegen Adduktorenproblemen ebenso am Mittellandkanal wie Stammtorhüter Koen Casteels (Kniebeschwerden). Torjäger Wout Weghorst wird von einer Bänderverletzung am Knöchel gehandicapt, sei aber einsatzfähig, sagte Glasner.

Quelle: Gießener Allgemeine

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