1. FC Köln schaut zu und gewinnt

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Der 1. FC Köln ist auf der Couch so gut wie aufgestiegen, die Konkurrenten in der 2. Fußball-Bundesliga haben dagegen kollektiv die große Aufstiegs-Flatter bekommen. Unglaublich, aber wahr: Die Teams vom zweiten bis zum achten Tabellenplatz verloren am drittletzten Spieltag allesamt. Somit blieb auch das erneute Debakel des Hamburger SV gegen den FC Ingolstadt (0:3) ohne größere Folgen: Der HSV bleibt mit 53 Punkten Vierter und hat vor dem Spiel beim SC Paderborn (54) am Sonntag mindestens die Relegation noch in der eigenen Hand.

Der 1. FC Köln ist auf der Couch so gut wie aufgestiegen, die Konkurrenten in der 2. Fußball-Bundesliga haben dagegen kollektiv die große Aufstiegs-Flatter bekommen. Unglaublich, aber wahr: Die Teams vom zweiten bis zum achten Tabellenplatz verloren am drittletzten Spieltag allesamt. Somit blieb auch das erneute Debakel des Hamburger SV gegen den FC Ingolstadt (0:3) ohne größere Folgen: Der HSV bleibt mit 53 Punkten Vierter und hat vor dem Spiel beim SC Paderborn (54) am Sonntag mindestens die Relegation noch in der eigenen Hand.

Hannes Wolf behält nach Beratungen von Vorstandschef Bernd Hoffmann und Sportvorstand Ralf Becker mit dem Trainer überraschend seinen Job. "Nach so einem Spiel und so einem Ergebnis ist es klar, dass wir uns besprechen mussten. Aber wir waren uns relativ schnell einig", sagte Becker: "Wenn man gemeinsam von etwas überzeugt ist, muss man das auch mal aushalten und dazu stehen, sonst stürzen wir ins Chaos."

Die Paderborner hatten schon am Freitag eine bittere 0:2-Niederlage im Ostwestfalen-Derby bei Arminia Bielefeld kassiert. Da nach dem HSV auch Union Berlin (53) am Sonntag mit 1:2 bei Darmstadt 98 verlor, bleibt der SCP aber Zweiter. "Das ist eine ganz bittere Niederlage, weil das Ergebnis nicht dem Spielverlauf entspricht", sagte Union-Trainer Urs Fischer beim Pay-TV-Sender Sky.

Die Ausrutscher des Trios nutzten der 1. FC Heidenheim (49/2:3 gegen den SV Sandhausen), der FC St. Pauli (48/1:2 bei Dynamo Dresden), Holstein Kiel (46/0:2 gegen den MSV Duisburg) und Jahn Regensburg (45/1:3 gegen Erzgebirge Aue) aber nicht zur Rückkehr ins Aufstiegsrennen.

Tabellenführer Köln kann dagegen schon mit einem Unentschieden am Montag (20.30 Uhr/Sky) bei der SpVgg Greuther Fürth den sechsten Bundesliga-Aufstieg perfekt machen. Auch im Falle einer Niederlage beim Debüt von Interimstrainer André Pawlak wäre ein Scheitern bei sechs Punkten Vorsprung und einer um bis zu 15 Treffer besseren Tordifferenz nur theoretisch möglich.

Im Tabellenkeller konnte Duisburg (28) durch den Sieg in Kiel die Entscheidung über den vierten Absturz in die Drittklassigkeit zumindest verschieben. "Es bleibt total schwierig", sagte Trainer Torsten Lieberknecht, der im Vorjahr mit Eintracht Braunschweig in Kiel abgestiegen war.

Großer Verlierer im Abstiegskampf war der 1. FC Magdeburg (30), der durch das 2:4 beim VfL Bochum vom Relegationsplatz auf einen direkten Abstiegsrang abrutschte. Im Gegenzug eroberte der FC Ingolstadt (32) durch den Sieg in Hamburg Rang 16. Tomas Oral, der schon fünfte FCI-Trainer in dieser Saison, hat von 15 möglichen Punkten nun 13 geholt. "Als ich gekommen bin, haben wir ganz klar gesagt, dass wir eigentlich keine Chance haben", sagte der Trainer: "Dass wir so eine Serie spielen, ist nicht üblich. Da gehört auch Glück dazu."

Quelle: Gießener Allgemeine

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