Spielt er oder spielt er nicht? Zumindest steht Rückkehrer Luka Jovic im Kader der Frankfurter Eintracht für das Heimspiel am Sonntag gegen Schalke 04.		FOTO: IMA
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Spielt er oder spielt er nicht? Zumindest steht Rückkehrer Luka Jovic im Kader der Frankfurter Eintracht für das Heimspiel am Sonntag gegen Schalke 04. FOTO: IMA

Jovic steht im Kader für Schalke-Heimspiel

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(sid). Rückkehrer Luka Jovic steht vor seinem Comeback beim Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt. Laut Trainer Adi Hütter ist der serbische Nationalspieler »einsatzbereit« und wird wohl bei der Partie gegen Schalke 04 am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) im Kader stehen. Am Freitagmorgen nahm der Angreifer, der bis zum Saisonende von Real Madrid ausgeliehen ist, erstmals am Training mit der Mannschaft teil.

»Wenn man in sein Gesicht schaut, sieht man ein Lachen und eine Freude. Er hat sich von seiner guten Seite präsentiert. Was ihm fehlt, ist die Spielpraxis«, sagte Hütter über den Stürmer, der bereits von 2017 bis 2019 in Frankfurt gespielt hatte: »Wir werden sehen, ob er am Wochenende schon zum Einsatz kommt.«

Amin Younes steht gegen Schalke nach der verletzungsbedingten Auswechslung im DFB-Pokal wieder zur Verfügung. Die Königsblauen erwartet Hütter »sicherlich mit mehr Selbstvertrauen«. Trotz der eindeutigen Tabellenkonstellation gebe es »keinen Grund, irgendwen zu unterschätzen. Schalke gehört, was das Personal betrifft, nicht dort unten hin.«

Jovic war erst im Sommer 2019 für rund 60 Millionen Euro an den spanischen Spitzenclub Real verkauft worden, konnte sich dort aber bislang nicht durchsetzen. Am Sonntag könnte Jovic entweder an der Seite von André Silva stürmen oder als Joker eingesetzt werden.

Kapitän David Abraham bestreitet unterdessen sein letztes Spiel für die Eintracht. Der Abwehrspieler beendet nach der Partie seine Karriere und kehrt in seine Heimat Argentinien zurück. »Ich habe selten einen Spieler gesehen, der so viel Mentalität mitbringt. Es ist ein Verlust für uns«, sagte Hütter: »Ich wünsche mir, dass er noch mal allen zeigt, welche Klasse er hat.«

Unterdessen setzt der FC Schalke 04 im Kampf um den Klassenverbleib auf Rückkehrer mit königsblauen Genen. Nach der Verpflichtung von Sead Kolasinac steht nun auch Klaas-Jan Huntelaar von einem Comeback an alter Wirkungsstätte. Christian Gross bestätigte am Freitag Kontakte zum 37 Jahre alten Angreifer von Ajax Amsterdam. Das hohe Alter Huntelaars ist für den neuen Coach des Bundesligavorletzten kein Hinderungsgrund: »Er würde uns wahnsinnig guttun. Wenn ein Spieler mit der Erfahrung, mit dieser Aura, dieser Persönlichkeit und mit diesen Qualitäten sich noch mal bei uns reinhängen würde, wäre das fantastisch.«

Damit wird eine Rückkehr von Huntelaar immer wahrscheinlicher. Auch der Torjäger bestätigte das Interesse der Gelsenkirchener. »Schalke hat sich gemeldet, und ich muss jetzt überlegen. Es ist schon etwas, um drüber nachzudenken«, sagte er dem niederländischen TV-Sender NOS. Allerdings falle es ihm schwer, eine Wahl zwischen seinen beiden Herzensvereinen zu treffen: »Bei Ajax habe ich sechseinhalb Jahre gespielt, bei Schalke sieben Jahre. Es ist, als ob man sich zwischen zwei Kindern entscheiden muss.«

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