Eintracht-Gegner VfB Stuttgart

Hoffen auf die Wende

Für einen Trainer ohne Punkt und dem desaströsen Torverhältnis von 0:8 wirkt Markus Weinzierl vor dem Duell des VfB Stuttgart mit Eintracht Frankfurt gefestigt und optimistisch. Bei all der demonstrativen Gelassenheit auch nach zwei herben 0:4-Pleiten in seinen beiden ersten Spielen als Coach des Bundesliga-Letzten ist sich der Bayer der Lage dennoch vollkommen bewusst.

Für einen Trainer ohne Punkt und dem desaströsen Torverhältnis von 0:8 wirkt Markus Weinzierl vor dem Duell des VfB Stuttgart mit Eintracht Frankfurt gefestigt und optimistisch. Bei all der demonstrativen Gelassenheit auch nach zwei herben 0:4-Pleiten in seinen beiden ersten Spielen als Coach des Bundesliga-Letzten ist sich der Bayer der Lage dennoch vollkommen bewusst.

»Es ist klar, was auf dem Spiel steht und was unsere Aufgabe ist«, sagte er vor der Auftaktpartie des zehnten Spieltags in der Fußball-Bundesliga am Freitagabend (20.30 Uhr/Eurosport). »Die kommen mit einer Serie und sehr viel Selbstvertrauen hier nach Stuttgart. Für uns ist es natürlich eine schwierige Situation, wo wir zu Hause gefordert sind, wir punkten müssen, punkten wollen, am besten dreifach.« Denn nur der zweite Saisonsieg kann etwas Druck nehmen von Weinzierl – und seinem Vorgesetzten, Sportvorstand Michael Reschke.

Denn während Frankfurt sich vom schwachen Saisonstart längst erholt hat und mit Coach Adi Hütter inzwischen dank fünf Siegen aus den vergangenen sechs Spielen auf Platz sieben der Tabelle steht, ist die Ausbeute des VfB Stuttgart noch immer sehr mager. Nur fünf Zähler aus neun Spielen und lediglich sechs Tore bei 21 Gegentreffern in dieser Saison werden zunehmend auch dem ehemaligen Kaderplaner des FC Bayern München angelastet. Von den vielversprechend klingenden Neuzugängen aus dem Sommer hat noch keiner die Mannschaft entscheidend vorangebracht.

Daniel Didavi und der Dorn-Assenheimer Marc Oliver Kempf spielten wegen Verletzungen noch kaum eine Rolle, Kempf zumindest könnte am Freitag im Kader stehen. Die Außenverteidiger Pablo Maffeo und Borna Sosa bekamen zwar beide ihre Einsatzzeiten, für Begeisterung bei den Fans sorgen sie bislang nicht. Gonzalo Castro läuft seit Saisonbeginn seiner Form hinterher. 8,5-Millionen-Mann Nicólas González hat seine Torgefahr irgendwo in der Vorbereitung verloren.

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