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Bundestrainer Sven Meyer, der offenbar auf sehr auffällige Socken steht, zeigt seinen Fahrern Domenic Weinstein, Theo Reinhardt und Felix Groß in der Teamverfolgung die Zeit an. FOTO: DPA

Goldener Start

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(sid). Kristina Vogels Erbinnen rasten mit vereinten Kräften zu Gold, der wiedererstarkte Vierer löste mit einer Rekordfahrt das Olympiaticket: Die deutschen Bahnrad-Asse haben einen Traumstart in die Heim-WM in Berlin hingelegt.

Für den Höhepunkt des ersten Wettkampfabends sorgten die Teamsprinterinnen: Emma Hinze (Cottbus), Pauline Grabosch (Erfurt) und Lea Sophie Friedrich (Dassow) jubelten über den ersten WM-Titel in dieser Disziplin seit dem folgenschweren Unfall von Vogel im Jahr 2018. In Finale ließen Hinze und Grabosch in 32,163 dem Team aus Australien (32,384) keine Chance. Die Männer mit Stefan Bötticher (Chemnitz), Eric Engler (Cottbus) und Maximilian Levy (Berlin) räumten als Sechste letzte Zweifel an der Olympia-Teilnahme aus. Der wiedererstarkte Vierer der Männer fuhr in der Qualifikation in 3:50,304 Minuten deutschen Rekord und löste zugleich das Ticket für Tokio. Am Ende musste sich das Quartett mit Rang sieben begnügen.

Der Vierer der Frauen beendete die Qualifikation in 4:15,477 ebenfalls auf Rang sieben. Das Quartett mit Franziska Brauße (Öschelbronn), Lisa Brennauer (Durach), Lisa Klein (Saarbrücken) und Gudrun Stock (München) zeigte über weite Strecken einen konstanten Lauf, ein Wechselfehler am Ende sorgte allerdings für Chaos.

Quelle: Gießener Allgemeine

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