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»Fußball für alle« ist das Ziel

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Nach der Fan-Begeisterung beim DFB-Pokalfinale sollen in ein paar Jahren noch deutlich mehr Fußball-Anhänger die »Adler« vor heimischer Kulisse anfeuern können. Bundesligist Eintracht Frankfurt und die Stadt haben am Dienstag erste Überlegungen für einen Stadionausbau vorgestellt, der auf einer Machbarkeitsstudie beruht. »Fußball für alle« sei das Ziel, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Daher werde ein deutlicher Ausbau der Stehplätze angestrebt.

Nach der Fan-Begeisterung beim DFB-Pokalfinale sollen in ein paar Jahren noch deutlich mehr Fußball-Anhänger die »Adler« vor heimischer Kulisse anfeuern können. Bundesligist Eintracht Frankfurt und die Stadt haben am Dienstag erste Überlegungen für einen Stadionausbau vorgestellt, der auf einer Machbarkeitsstudie beruht. »Fußball für alle« sei das Ziel, sagte Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann. Daher werde ein deutlicher Ausbau der Stehplätze angestrebt.

Eintracht-Vorstand Axel Hellmann machte zudem deutlich, dass mit Blick auf eine deutsche EM-Bewerbung im Jahr 2024 Frankfurt weitere Ambitionen hat: »Wir machen uns mit Nachdruck stark für Frankfurt als möglichen Austragungsort einer EM 2024«, betonte er.

Bei den Überlegungen, zu denen bereits eine Machbarkeitsstudie angestellt worden sei, herrsche ein breiter Konsens für einen »sozialverträglichen Ausbau«, versicherte Hellmann. Es gehe nicht darum, nur den optimalen Umsatz pro Sitz im Blick zu haben. »Viele unserer Fans in nun schon etwas vorgerücktem Alter haben auf den Stehplätzen angefangen«, sagte er. Um auch weiterhin jungen Fans mit kleinem Einkommen den Besuch eines Spiels zu ermöglichen, werde daher auf Zuwachs bei Stehlplätzen gesetzt.

Gacinovic verlängert bis 2021

Hans Joachim Paap, der Architekt des Stadions, geht davon aus, dass unter anderem durch Optimierung der Sitzplätze und den Ausbau von Stehplätzen im Oberrang Platz für insgesamt rund 61 000 Zuschauer geschaffen werden kann, darunter 20 000 Stehplätze für die Heimfans. Derzeit sind es etwa 7000. Für internationale Spiele könnte die Kapazität durch bis zu 5300 neue Sitzplätze auf 54 000 Besucher erhöht werden.

Im Verlauf des Sommers sollen weitere Gespräche geführt werden, um die Umbauüberlegungen weiter zu entwickeln, kündigte Hellmann an. So müsse etwa geklärt werden, wer welche Kosten trägt. Nötig sei auch ein »geschlossenes Konzept« zu Nutzung und Betrieb des Stadions.

Derweil treibt die Eintracht die Kaderplanungen für die Zukunft voran und hat den Vertrag mit Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic am Dienstag vorzeitig um zwei Jahre bis zum Sommer 2021 verlängert. »Mijat ist ein wichtiger Bestandteil unseres Mannschaftsgefüges.

Nicht nur in den vergangenen Spielen hat er mit seiner Flexibilität seine Wichtigkeit für das Team unter Beweis gestellt, generell hat Mijat großen Anteil am Erfolg in dieser und der vorherigen Saison«, erklärte Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic.

Gacinovic war im Sommer 2015 von Apollon Limassol aus Zypern an den Main gewechselt. Für die Eintracht bestritt der 22 Jahre alte U21-Nationalspieler Serbiens bisher 35 Bundesligaspiele, in denen er zwei Tore erzielte. »Ich fühle mich sehr wohl bei der Eintracht und auch in der Stadt Frankfurt. Dieses Vertrauen zu spüren fühlt sich überragend an«, sagte Gacinovic.

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