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Frauen haben Medaille sicher

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Nina Mittelham sichert den deutschen Frauen den Einzug ins WM-Halbfinale. © DPA Deutsche Presseagentur

(sid). Die deutschen Tischtennis-Frauen stehen bei der Mannschafts-WM in Chengdu/China im Halbfinale und haben bereits eine Medaille sicher. Im Viertelfinale setzte sich das Team von Bundestrainerin Tamara Boros am Donnerstag nach einem 0:2-Rückstand und einer bemerkenswerten Aufholjagd noch mit 3:2 gegen Hongkong durch. Für die Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) ist es das erste WM-Edelmetall seit 2010.

Die Männer zogen durch ein 3:0 über Kroatien ins Viertelfinale ein.

Han Ying (Düsseldorf/Tarnobrzeg) und Vize-Europameisterin Nina Mittelham (Willich/Kyushu) verloren zunächst ihre Einzel. Shan Xiaona (Berlin) verkürzte gegen Lee Ho Ching (3:1), Han glich mit ihrem 3:0 über Zhu Chengzhu zum 2:2 aus. Im Entscheidungsspiel schlug Mittelham dann Minnie Soo Wai Yam 3:1. Damit gelang gleichzeitig die Revanche für die Niederlage bei den Olympischen Spielen in Tokio 2021 im Spiel um Bronze. »Als ich den Matchball verwandelt habe, habe ich direkt angefangen zu weinen, weil ich so erleichtert war. Es ist wunderschön«, sagte Matchwinnerin Mittelham. Sie habe »nicht so viel riskiert und versucht, den Ball im Spiel zu halten. Das hat am Ende zum Erfolg geführt.«

In der Runde der letzten Vier geht es am heutigen Freitag gegen den Olympia- und WM-Zweiten Japan. »Wir werden versuchen, Spaß zu haben, und schauen, was wir tun können«, so Mittelham mit Blick auf das Halbfinale: »Wir wollen es genießen, wir wollen unser bestes Tischtennis spielen. Wenn wir nochmal gewinnen, wäre es umso schöner.«

Die Männer um Einzel-Europameister Dang Qiu (Düsseldorf) ließen den Kroaten in ihrem Achtelfinale keine Chance. Benedikt Duda (Bergneustadt) und Qiu holten jeweils 3:0-Siege, Kay Stumper (Düsseldorf) machte durch ein 3:1 alles klar. Im Viertelfinale warten heute die Franzosen, die das DTTB-Team in der Vorrunde 3:1 geschlagen hatte. »Wir haben uns auf eine harte Schlacht vorbereitet, sind aber natürlich trotzdem froh, dass wir relativ klar und deutlich 3:0 gewonnen haben«, sagte Qiu. Bundestrainer Jörg Roßkopf warnte indes sein Team vor Frankreich: »Es fängt bei null an. Die Franzosen sind genauso heiß wie wir.«

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