Randale in Bilbao

Entsetzen nach Krawallen und Tod eines Polizisten

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Spanische Politiker, Clubverantwortliche und Medien haben schockiert auf den Tod eines Polizisten nach schweren Krawallen vor dem Europa-League-Spiel zwischen Athletic Bilbao und Spartak Moskau reagiert. »Meine ganze Verachtung gilt denjenigen, die solche Gewalt einsetzen und nichts und niemanden respektieren«, sagte der Bürgermeister von Bilbao, Juan Mari Aburto. Am Donnerstagabend hatte in der baskischen Metropole ein 50 Jahre alter Beamter einen Herzinfarkt erlitten.

Spanische Politiker, Clubverantwortliche und Medien haben schockiert auf den Tod eines Polizisten nach schweren Krawallen vor dem Europa-League-Spiel zwischen Athletic Bilbao und Spartak Moskau reagiert. »Meine ganze Verachtung gilt denjenigen, die solche Gewalt einsetzen und nichts und niemanden respektieren«, sagte der Bürgermeister von Bilbao, Juan Mari Aburto. Am Donnerstagabend hatte in der baskischen Metropole ein 50 Jahre alter Beamter einen Herzinfarkt erlitten.

Videos, die im Internet kursierten, zeigten, wie sich Fans mit Leuchtraketen und bengalischen Fackeln bewarfen. Auch seien Steine, Flaschen und Golfbälle geflogen, berichtete die Zeitung »La Vanguardia«. Spanische Medien schrieben am Freitag, die Sicherheitskräfte hätten neun Verdächtige festgenommen – fünf Basken, drei Russen und einen Polen. Drei Menschen seien verletzt worden. Ein Russe sei von einem Messer am Rücken verwundet worden.

»Unser größtes Beileid der Familie und den Kollegen des heute gestorbenen Polizisten«, teilte Athletic Bilbao mit. Der Club sowie auch Ministerpräsident Mariano Rajoy verurteilten die Ausschreitungen. Die Sportzeitung »Marca« zitierte eine Mitteilung der Ärzte, wonach eine Stunde lang versucht worden sei, den Polizisten wiederzubeleben. Er sei aber schließlich an einem Herzstillstand gestorben. »Marca« sprach vom »offenen Kampf zwischen radikalen Fans von Athletic und Spartak Moskau«. Die Polizei war Medienberichten zufolge vor dem San-Mamés-Stadion mit einem Großaufgebot von 600 Beamten im Einsatz.

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