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Eintracht rutscht auf Rang vier ab

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Freiburgs Matthias Ginter (28) köpft das 1:1 gegen Diant Ramaj, der wegen des kurzfristigen Ausfalls von Kevin Trapp im Eintracht-Tor stand. © DPA Deutsche Presseagentur

(dpa). Eintracht Frankfurt ist die Rolle als Bayern-Jäger Nummer eins vorerst wieder los, der SC Freiburg nach dem 0:6-Debakel von Wolfsburg zurück in der Spur. Die Badener und die Hessen trennten sich zum Hinrunden-Abschluss der Fußball-Bundesliga am Mittwochabend mit 1:1 (0:1). Der französische Stürmer Randal Kolo Muani traf in der 42. Minute zur Führung für die Gäste, der deutsche Nationalspieler Matthias Ginter erzielte vor 34 700 Zuschauern im Europa-Park Stadion den Freiburger Ausgleich (47.

). Die Eintracht liegt vor der nächsten Spitzen-Partie beim FC Bayern München am Samstag damit auf Rang vier, die Freiburger rutschten auf Tabellenplatz sechs ab.

Die Eintracht musste kurzfristig auf Kevin Trapp verzichten. Der Nationaltorhüter fiel wegen einer Erkältung aus und wurde durch den erst 21 Jahre alten Diant Ramaj ersetzt, der 2021 vom 1. FC Heidenheim gekommen war und nach bislang lediglich einem Bundesliga-Einsatz zu seinem Saison-Debüt kam. Eine schwere Aufgabe für den Jungspund.

»Er hat dreieinhalb Stunden vor dem Spiel bei einer letzten Mahlzeit gesagt, es macht keinen Sinn«, sagte Frankfurts Trainer Oliver Glasner beim TV-Sender Sky über Trapp. Natürlich sei der 32-Jährige in einer herausragenden Verfassung, aber man habe ihn zum Auskurieren nach Hause geschickt und hoffe, dass er am Samstag gegen die Bayern wieder im Tor stehen könne. »Wir haben allergrößtes Vertrauen in Diant. Ich bin überzeugt, dass er seine Sache gut macht«, meinte der Österreicher über den jungen Ramaj.

Trapps Vertreter musste nach 20 Minuten erstmals eingreifen und parierte einen Distanzschuss von Lucas Höler ohne Probleme. Vier Tage nach der herben Pleite in Wolfsburg präsentierte sich Gastgeber Freiburg mutig und ergriff beherzt die Initiative, ohne jedoch die ganz große Torgefahr auszustrahlen. Erst in der 28. Minute war es Ritsu Doan, der eine scharfe Hereingabe von Michael Gregoritsch aus kurzer Entfernung nur knapp über das Eintracht-Tor schoss. Zwei Minuten darauf verhinderte Ramaj mit zwei sehenswerten Paraden gegen Höler und SC-Kapitän Christian Günter den drohenden Rückstand.

Die Frankfurter hingegen blieben vornehmlich in der Offensive vieles schuldig. Sämtliche Bemühungen des Europa-League-Siegers blieben im Mittelfeld hängen, weil Pässe zu unpräzise gespielt wurden und der Ball so meist zur leichten Beute für die Freiburger wurde. Doch die Eintracht glich den Makel durch Effektivität aus. Mit dem ersten Torabschluss seines Teams traf Kolo Muani mit einem platzierten Schuss zum 1:0 für das Glasner-Team.

Ginter erzielt den Ausgleich

Im zweiten Durchgang erwischten die Freiburger einen Blitzstart. Nach einem zunächst abgewehrten Eckball eroberten die Breisgauer den Ball zurück, und Ginter köpfte aus dem vollen Lauf eine Flanke von Günter ins Netz. In dem anschließend intensiven Spiel mit zahlreichen Zweikämpfen, in dem Freiburgs Nicolas Höfler seine fünfte Gelbe Karte sah und in der nächsten Partie gegen FC Augsburg aussetzen muss, verpasste Gregoritsch in der 62. Minute mit einem Schuss knapp neben das Tor die Führung für den Sport-Club. Der SC gab zwölf Torschüsse ab, die Eintracht vier.

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