Biathlon

Durwachsener Start

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So richtig zufrieden waren die ohne Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier angetretenen deutschen Biathleten nicht. Erstmals seit vier Jahren starteten die Skijägerinnen ohne Podestplatz in die Saison, in die Top-Ten schafften es nur Franziska Preuß und Anna Weidel. Die Männer-Bilanz von Pokljuka war durch das erste Karriere-Podium von Johannes Kühn mit Platz zwei im Einzel etwas besser, wenngleich es am Sonntag in der Verfolgung nur Doll als 18. aus einem deutschen Sextett in die Top 20 schaffte.

So richtig zufrieden waren die ohne Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier angetretenen deutschen Biathleten nicht. Erstmals seit vier Jahren starteten die Skijägerinnen ohne Podestplatz in die Saison, in die Top-Ten schafften es nur Franziska Preuß und Anna Weidel. Die Männer-Bilanz von Pokljuka war durch das erste Karriere-Podium von Johannes Kühn mit Platz zwei im Einzel etwas besser, wenngleich es am Sonntag in der Verfolgung nur Doll als 18. aus einem deutschen Sextett in die Top 20 schaffte.

»Wir hätten noch etwas Luft nach oben«, sagte Magdalena Neuner. Weidel meinte Neuner mit ihrer Experten-Analyse in der ARD nicht – die Debütantin setzte in Slowenien zwei Ausrufezeichen. Zudem ist Preuß zurück auf dem Weg in die Spitze. Bei den Verfolgungssiegen von Kaisa Mäkäräinen (Fin) und Johannes Thingnes Bø (Nor), die beide auch den Sprint für sich entschieden, sorgte Weidel aus deutscher Sicht für die größte Überraschung. Nach Platz zehn im Sprint wurde sie im Jagdrennen Elfte. Weidel knackte wie Preuß, die als Verfolgungs-Neunte wie schon im Einzel und Sprint beste Deutsche war, in ihrem erst dritten Weltcup-Rennen die WM-Norm.

»So ganz kann ich das noch nicht realisieren. Ich wollte einfach mal schauen, wo ich stehe. Mit der WM-Norm habe ich gar nicht gerechnet«, sagte Weidel. Die 22-Jährige war für Dahlmeier, die sich im Training nach ihrer Zwangspause auf ihr Comeback vorbereitet, in den Kader gerückt.

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