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Deutsche im Einzel ohne Podestplatz

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Einen Tag nach den Frauen sind auch die deutschen Biathlon-Männer im ersten Einzelrennen des Olympia-Winters leer ausgegangen. Im Klassiker über 20 Kilometer lief am Donnerstagabend Simon Schempp in Östersund als Bester des deutschen Sextetts nach zwei Fehlern auf Rang 16. Beim letzten Schießen vergab der Massenstart-Weltmeister eine Top-Platzierung wie auch Erik Lesser, der sogar Zweiter hätte werden können. Doch zwei Fehler beim Finale und insgesamt drei Strafminuten warfen den Olympiazweiten von Sotschi am Ende auf Rang 17 zurück. Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Norweger Johannes Thingnes Bö vor den beiden Franzosen Quentin Fillon Maillet und Martin Fourcade.

Einen Tag nach den Frauen sind auch die deutschen Biathlon-Männer im ersten Einzelrennen des Olympia-Winters leer ausgegangen. Im Klassiker über 20 Kilometer lief am Donnerstagabend Simon Schempp in Östersund als Bester des deutschen Sextetts nach zwei Fehlern auf Rang 16. Beim letzten Schießen vergab der Massenstart-Weltmeister eine Top-Platzierung wie auch Erik Lesser, der sogar Zweiter hätte werden können. Doch zwei Fehler beim Finale und insgesamt drei Strafminuten warfen den Olympiazweiten von Sotschi am Ende auf Rang 17 zurück. Den Sieg sicherte sich der fehlerfreie Norweger Johannes Thingnes Bö vor den beiden Franzosen Quentin Fillon Maillet und Martin Fourcade.

»Zwei Fehler im Einzel sind okay, aber bei den Bedingungen hätte man sich einen weniger leisten müssen«, sagte Deutschlands Nummer eins Schempp. Der Uhinger, der die Mixed-Staffel am Sonntag noch ausgelassen hatte, begann gleich mit einem Fehler. Er hatte aber auf der nach zehn Zentimeter Neuschnee stumpfen Strecke bis zum letzten Schießen dennoch die Chance auf das Podest. Doch sein zweiter Schuss ging daneben – und damit das mögliche Top-Ergebnis flöten. »Trotzdem bin ich erst mal zufrieden und schaue nach vorne«, sagte der 29-Jährige, der auf der extrem tiefen Strecke nur die 20. Laufzeit ablieferte.

Bei minus fünf Grad, die Damen tags zuvor hatten mit minus zwölf Grad zu kämpfen, hinterließ Lesser bis zum letzten Anschlag den besten Eindruck am Schießstand. Der Olympiazweite von Sotschi feuerte regelrechte Schnellfeuereinlagen ab. Doch dann klemmte es beim ersten seiner letzten fünf Schuss, und Lesser geriet aus dem Konzept. So lief er statt auf das Podium kopfschüttelnd auf die Schlussrunde. In der Loipe lieferte er als Neuntschnellster des gesamten Feldes eine starke Leistung.

Im deutschen Team war nur Johannes Kühn als Laufsechster schneller, er wurde aber nach fünf Fehlern nur 47. Sprint-Weltmeister Benedikt Doll musste sich nach vier Strafminuten mit Rang 34 zufrieden geben. Arnd Peiffer (3 Fehler) lief auf Rang 29 und Philipp Nawrath (3) auf Platz 41. Am Freitag geht es mit dem Frauen-Sprint (17.45 Uhr/ZDF) weiter, am Samstag folgt der Männer-Sprint und zum Abschluss am Sonntag die Verfolger.

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