Biathlon

In Dahlmeier »brennt wieder das Feuer«

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Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier setzt ihre Biathlon-Karriere fort. Nach ihren beiden Goldmedaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang war über ein früheres Karriereende der deutschen Ausnahme-Skijägerin spekuliert worden wie einst bei Magdalena Neuner. Doch nach einer längeren Auszeit hat die Partenkirchenerin neue Motivation gefunden. »In mir brennt wieder das Feuer. Ich habe wieder Lust auf Biathlon und bin supermotiviert«, sagte Dahlmeier im Interview mit dem »Münchner Merkur« (Samstag). Wie lange sie allerdings noch in den Loipen unterwegs sein wird, weiß sie nicht: »Ich habe keine langfristigen Pläne.«

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier setzt ihre Biathlon-Karriere fort. Nach ihren beiden Goldmedaillen bei den Winterspielen in Pyeongchang war über ein früheres Karriereende der deutschen Ausnahme-Skijägerin spekuliert worden wie einst bei Magdalena Neuner. Doch nach einer längeren Auszeit hat die Partenkirchenerin neue Motivation gefunden. »In mir brennt wieder das Feuer. Ich habe wieder Lust auf Biathlon und bin supermotiviert«, sagte Dahlmeier im Interview mit dem »Münchner Merkur« (Samstag). Wie lange sie allerdings noch in den Loipen unterwegs sein wird, weiß sie nicht: »Ich habe keine langfristigen Pläne.«

Dahlmeier (Bild) ist die Überfliegerin im deutschen Team. Mit 24 Jahren hat sie schon alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt und einige Rekorde aufgestellt. Die siebenmalige Weltmeisterin holte 2017 den Gesamtweltcup, dazu insgesamt drei Olympia-Medaillen und bisher 19 Weltcupsiege. Damit hat sie alle ihre sportlichen Ziele schon erreicht. Rekord-Weltmeisterin Neuner hatte 2012 mit nur 25 Jahren ihre einmalige Karriere beendet. Viele trauten so einen Schritt auch Dahlmeier zu, für die nicht nur der Sport eine Rolle spielt.

Nach der anstrengenden Saison erholte sich die passionierte Bergsteigerin unter anderem in Georgien bei Skitouren im Gebirge. Den offiziellen Trainingsauftakt am 1. Mai ließ sie diesmal aus, stieg erst Anfang Juni wieder ein. »Ich habe mir eine Auszeit gegönnt. Ich hatte zwischenzeitlich diesen Abstand gebraucht«, erklärte sie.

Bei der Frage, ob sie weitermacht oder nicht, seien drei Aspekte entscheidend gewesen. »Ganz wichtig war mir, dass ich noch bereit bin, jeden Tag alles zu geben, dass ich Spaß am Biathlon habe, dass ich gesund bin. Ich habe mir schließlich gesagt: Ja, das passt alles. Der Drang und die Lust zu trainieren sind wieder da. Mir ist klar geworden, dass ich auf alle Fälle für das Biathlon bereit bin«, sagte die »Sportlerin des Jahres 2017«. Zuletzt hatten mit der Weißrussin Darja Domratschewa und der Tschechien Gabriela Koukalova zwei Stars der Szene ihre Karriere beendet. (Foto: dpa)

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