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Boll: »Ein guter Aufgalopp«

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Das Spektakel dauerte nicht einmal 20 Minuten, da war der erste Auftritt von Timo Boll bei der Tischtennis-WM schon wieder vorbei. Zusammen mit seinem chinesischen Partner Ma Long zog der 36-Jährige am Dienstagabend in Düsseldorf in die zweite Runde des Doppel-Wettbewerbs ein. Die frühere und die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste fertigten die beiden Ungarn Tamas Lakatos und Krisztian Nagy mühelos mit 4:0 Sätzen (11:5, 11:6, 11:9, 11:1) ab. Bereits am Donnerstag droht dem prominenten Duo aber ein schweres Spiel gegen die beiden Topfavoriten Xu Xin und Fan Zhendong aus China.

Das Spektakel dauerte nicht einmal 20 Minuten, da war der erste Auftritt von Timo Boll bei der Tischtennis-WM schon wieder vorbei. Zusammen mit seinem chinesischen Partner Ma Long zog der 36-Jährige am Dienstagabend in Düsseldorf in die zweite Runde des Doppel-Wettbewerbs ein. Die frühere und die aktuelle Nummer eins der Weltrangliste fertigten die beiden Ungarn Tamas Lakatos und Krisztian Nagy mühelos mit 4:0 Sätzen (11:5, 11:6, 11:9, 11:1) ab. Bereits am Donnerstag droht dem prominenten Duo aber ein schweres Spiel gegen die beiden Topfavoriten Xu Xin und Fan Zhendong aus China.

»Es ist normal gelaufen. Wir haben uns von Satz zu Satz gesteigert, und müssen uns jetzt weiter von Runde zu Runde steigern«, sagte Boll. »Nun geht es auch im Einzel los, von daher war dieses Doppel ein guter Aufgalopp für mich. Ich konnte meinen Rhythmus und mein Feingefühl finden.« Im Einzel trifft der Rekord-Europameister am Mittwoch um 14.00 Uhr auf den Schotten Gavin Rumgay.

Auch insgesamt gesehen ist das deutsche Team erfolgreich in seine Heim-WM gestartet. Von acht Doppeln und gemischten Doppeln mit deutscher Beteiligung überstanden am Dienstag immerhin sechs die erste Runde. Besonders spannend machte es dabei die größte deutsche Medaillen-Hoffnung bei diesen Weltmeisterschaften im eigenen Land: Die Weltranglisten-14. Petrissa Solja und der Chinese Fang Bo setzten sich im Mixed nur mit großer Mühe und im entscheidenden siebten Satz gegen Lily Zhang und Kunal Chodri aus den USA durch. Am Ende hieß es 4:3 (9:11, 11:4, 9:11, 11:3, 5:11, 11:2, 11:6) für die Olympia-Zweite mit dem deutschen Team und den WM-Zweiten im Einzel von 2015.

Nur wenige Minuten später musste Solja auch noch im Damen-Doppel ran. Zusammen mit Sabine Winter gewann sie ihr Erstrunden-Spiel gegen die Iranerinnen Saba Safari und Mahshid Ashtari mit 4:0 Sätzen (13:11, 11:1, 14:2, 11:6). Ebenfalls die zweite Runde am Mittwochabend erreicht haben Chantal Mantz und Yuan Wan nach ihrem 4:3-Sieg gegen die Spanierinnen Sara Ramirez/Zhang Xuan sowie Nina Mittelham und Kristin Silbereisen nach einem 4:1-Erfolg gegen Chiara Colantoni und Debora Vivarelli aus Italien.

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