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Aus für Mies

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(dpa). Tennis-Doppelspieler Andreas Mies hat beim ersten Grand-Slam-Turnier mit seinem neuen Partner John Peers das Halbfinale der Australian Open verpasst. Der zweimalige French-Open-Gewinner verlor am Mittwoch an der Seite des Australiers gegen das an Nummer acht gesetzte Duo Marcel Granollers (Spanien)/Horacio Zeballos (Argentinien) 4:6, 7:6 (7:

2), 2:6.

»So kurz nach dem Match ist man natürlich enttäuscht und sieht nicht die positiven Dinge. Aber es gibt viel Positives, dass wir aus den letzten zweieinhalb Wochen ziehen können«, sagte Mies bei Eurosport: »Es ist auf jeden Fall ein guter Einstand. Ich glaube aber, dass mehr drin gewesen wäre, deswegen nervt es mich ein bisschen.«

Der Viertelfinaleinzug war dennoch der bislang größte Erfolg von Mies beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne. »Es fühlt sich sehr gut an. Das ist das, was du dir von einer neuen Partnerschaft erhoffst«, hatte der 32-Jährige nach dem Achtelfinale über seinen neuen Doppelpartner Peers gesagt: »Es ist wie in der Liebe: Du weißt nicht, wie es wird. Es ist harte Arbeit, dass es gut zusammen funktioniert.« Im vergangenen November hatte Mies die Trennung von seinem langjährigen Erfolgspartner Kevin Krawietz bekannt gegeben.

Unterdessen hat Novak Djokovic mit dem Halbfinaleinzug einen weiteren Meilenstein seiner erfolgreichen Karriere gesetzt. Der 35 Jahre alte Serbe gewann im Viertelfinale am Mittwoch gegen den Russen Andrej Rubljow 6:1, 6:2, 6:4 und feierte seinen 26. Sieg in Folge beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne. Damit zog Djokovic mit Rekordhalter Andre Agassi aus den USA gleich. Der an Nummer fünf gesetzte Rubljow verlor dagegen auch sein siebtes Viertelfinale bei einem Major-Turnier.

Djokovic ist am Freitag in seinem insgesamt 44. Grand-Slam-Halbfinale der klare Favorit gegen Tommy Paul. Der Weltranglisten-35. hatte sich zuvor gegen Landsmann Ben Shelton mit 7:6 (8:6), 6:3, 5:7, 6:4 durchgesetzt und als erster US-Amerikaner seit 14 Jahren in die Runde der besten Vier von Melbourne gekämpft. »Ich kann nicht glauben, dass ich es geschafft habe«, sagte Paul nach dem vier Sätze dauernden Duell.

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