69,8 Millionen für Winter-Transfers

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In der Fußball-Bundesliga herrschte am letzten Tag vor Schließung der Transferliste noch einmal Betriebsamkeit. Bis 18.00 Uhr hatten die 18 Vereine Zeit, ihre Neuverpflichtungen der Deutschen Fußball Liga zu melden. Bis zu diesem Zeitpunkt verpflichteten die Erstligisten 26 neue Spieler für 69,8 Millionen Euro. Damit lag die Bundesliga exakt auf dem Vorjahresniveau. Im Gegenzug nahmen die Clubs durch Verkäufe knapp 82 Millionen Euro ein.

In der Fußball-Bundesliga herrschte am letzten Tag vor Schließung der Transferliste noch einmal Betriebsamkeit. Bis 18.00 Uhr hatten die 18 Vereine Zeit, ihre Neuverpflichtungen der Deutschen Fußball Liga zu melden. Bis zu diesem Zeitpunkt verpflichteten die Erstligisten 26 neue Spieler für 69,8 Millionen Euro. Damit lag die Bundesliga exakt auf dem Vorjahresniveau. Im Gegenzug nahmen die Clubs durch Verkäufe knapp 82 Millionen Euro ein.

Wie vor einem Jahr, als Pierre-Emerick Aubameyang für 63,75 Millionen Euro zum FC Arsenal wechselte, ist Borussia Dortmund bei den Einnahmen wieder Spitzenreiter. Der Tabellenführer verkaufte sein US-Talent Christian Pulisic für 64 Millionen Euro an den FC Chelsea, lieh den 20-jährigen Flügelstürmer für die Rückrunde aber gleich wieder aus. Einen Teil des Geldes reinvestierte Dortmund in den argentinischen U20-Nationalspieler Leonardo Balerdi (15,0/Boca Juniors). Den teuersten Winter-Zugang leistete sich RB Leipzig. Für die Ablösesumme von 18 Millionen Euro kam der 21-jährigen Mittelfeldspieler Amadou Haidara vom Schwester-Club Red Bull Salzburg.

Am sogenannten "Deadline Day" verpflichtete Eintracht Frankfurt auf den letzten Drücker noch drei Spieler (siehe Text oben). Fortuna Düsseldorf lieh den polnischen Stürmer Dawid Kownacki von Sampdoria Genua aus. Verwirrung gab es um Shinji Kagawa (Borussia Dortmund). Während sein Verein eine Einigung mit Hannover 96 vermeldete, unterschrieb er bei Besiktas Istanbul. Der Japaner wird bis zum Saisonende ausgeliehen.

"Irgendwann platzt da mal eine Blase", kritisierte Schalkes Sportvorstand Christian Heidel vor allem das Geschäftsgebaren der Engländer. In den Finaltagen vor Schließung des Wintermarktes klingele bei den Bundesliga-Managern pausenlos das Telefon, "weil die Engländer uns Spieler verleihen wollen, die sie vorher für 15 oder 20 Millionen Pfund gekauft haben", sagte er am Donnerstag.

Auf der Einnahmenseite stehen insgesamt knapp 82 Millionen Euro. Am kräftigsten räumte 1899 Hoffenheim seinen Kader auf. Gleich sieben Profis wurden verliehen. Mit dem brasilianischen Abwehrtalent Lucas Ribeiro (EC Vitoria/4,0 Mio. Euro) kam nur eine Neuer. Der FC Bayern München investierte nur zehn Millionen Euro in das kanadische Offensivtalent Alphonso Davies (18 Jahre).

Quelle: Gießener Allgemeine

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