Urteil nach Abbruch

Zwölf Spiele Sperre für Rot-Weiß-Spieler

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Das abgebrochene Testspiel zwischen dem SC Dortelweil und Rot-Weiß Frankfurt hatte wie erwartet vor dem Sportgericht der Verbandsligen ein Nachspiel.

Das am letzten Samstag in der 44. Minute abgebrochene Testspiel zwischen dem SC Dortelweil und den Fußballern des Verbandsligisten Rot-Weiß Frankfurt hatte wie erwartet vor dem Sportgericht der Verbandsligen ein Nachspiel: Frankfurts Zamir Daudi, der sich mit Dortelweils Andrei Dogot in die Haare geraten und auch nach "Gelb-Rot" partout nicht zu beruhigen war, wurde "wegen unsportlichen Verhaltens in Verbindung mit einem Spielabbruch" vom 12. Februar bis zum 6. Mai (12 Pflichtspiele) gesperrt. Zudem erhielt der Verein Rot-Weiß Frankfurt eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro.

Aggressiv und unter der Gürtellinie

Der Schiedsrichter Lukas Sporck soll berichtet haben, er sei nach einer Gelb-Roten Karte gegen einen Spieler von Rot-Weiß Frankfurt kurz vor der Pause von diesem mit dem Ellenbogen in den Bauch gestoßen worden und habe die Partie daraufhin abgebrochen. Frankfurts Trainer Slobodan Komljenovic hatte zwar die Auseinandersetzung zwischen seinem Verteidiger Zamir Daudi und Dortelweils Angreifer Andrei Dogot mitbekommen, die "sich wie zwei Judokämpfer am Kragen gepackt" hätten, mehr aber nicht. "Der Spieler sagt nein", so der Ex-Profi zum Vorwurf der Tätlichkeit gegen den Unparteiischen.

Laut Komljenovic sei es in der Begegnung "von Anfang an aggressiv und verbal teilweise unter der Gürtellinie" zugegangen, ein Abbruch sei aber sicher nicht nötig gewesen. "Ich hätte zur Pause gepfiffen und ein ernstes Wort mit den Mannschaften geredet." Wie dem auch sei: Es kam so nicht, die Strafe ist nun für Rot-Weiß empfindlich.

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