Zweites Podium für Dörr Motorsport

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(pm). Das dritte Rennwochenende der ADAC GT 4 Germany im niederländischen Zandvoort wird Dörr Motorsport noch lange in Erinnerung bleiben. Der dritte Platz von Andreas Wirth und Phil Dörr auf ihrem Aston Martin Vantage GT 4 im zweiten Rennen - und damit das zweite Podium der Saison für den Rennstall des Butzbachers Rainer Dörr - war definitiv der Höhepunkt zum Abschluss eines turbulenten Wochenendes.

Die Rookies Ben Dörr und Nico Hantke fuhren auf ihrem McLaren 570S GT4 mit Rang sieben, ebenfalls im zweiten Rennen, zudem ihr bislang bestes Ergebnis ein.

Im Samstagsrennen startete der 19-jährige Butzbacher Phil Dörr von Platz fünf, sein drei Jahre jüngerer Bruder Ben von Rang 13. Während Phil Dörr einen Platz gutmachte, wurde Ben Dörr hart getroffen und musste nach einem Dreher inklusive Ausflug ins Kiesbett von ganz hinten erneut angreifen - und das machte er. Das Ergebnis war eine unglaubliche Aufholjagd bis auf den zehnten Rang. Auch Phil Dörr war nun heiß und fuhr in Schlagdistanz auf einen Podiumsplatz. Nach dem Boxenstoppfenster duellierte sich Andreas Wirth im Aston Martin mit dem Zweitplatzierten. Doch am Ende ließen die Reifen keine finale Attacke zu und er musste sich mit dem fünften Platz zufriedengeben. Nico Hantke brachte das Rennen im McLaren auf dem 14. Rang zu Ende.

Rookie-Fahrzeug mit Aufholjagd

Mit Rang vier von seinem bisher besten Startplatz der Saison ging Wirth am Sonntag druckvoll in das zweite Rennen. Auch Hantke machte nach dem Start von Rang 18 gleich mal einen Platz gut. Für die beiden sollte es allerdings eine eher unspektakuläre erste Rennhälfte werden, denn eine Rote Flagge und eine Safetycar-Phase ließen wenig zu. Hantke übergab auf Platz 15 an Ben Dörr, Wirth als Dritter an Phil Dörr. Letzterer musste erst einen Platz abgeben, den er sich kurz darauf aber wieder zurückholte und ins Ziel brachte. Unterdessen hatte sich sein Bruder Ben Dörr bis auf Rang sieben vorgearbeitet.

»Zandvoort war für uns kaum an Spannung zu überbieten. Wir haben als Team überzeugt und wichtige Punkte in der Meisterschaft gemacht. Die Lücke nach vorne ist kleiner geworden«, sagte Team-Manager Robin Dörr.

Von 6. bis 7. August reist die ADAC GT 4 Germany an den Nürburgring, dann auch wieder mit dem dritten Fahrzeug von Dörr Motorsport, einem McLaren 570S SpaceDrive, pilotiert vom Briten Fred Martin-Dye und dem Deutschen Christer Joens.

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