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Sieg! Die Leichtathletik-Kreisauswahl der Wetterau ist in der Region Frankfurt erneut das Maß der Dinge.

Zweiter Sieg in Folge

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(mw). Der ausgelassene Jubel kannte keine Grenzen und war Sinnbild für ein fast perfektes Wochenende: Zum zweiten Mal in Folge hat die Mannschaft des Leichtathletik-Kreises Wetterau beim Kreisevergleichskampf der Region Frankfurt in Bruchköbel gewonnen. Die Kreisvorsitzende Karin Scheunemann bilanzierte: "Die Stimmung war noch nie so grandios. Jeder Wetterauer Athlet wurde mit Sprechchören angefeuert."

Grundlage des Erfolgs war eine hervorragende Mannschaftsleistung und die Besetzung aller sechs Altersklassen (m/w U 12/14/16). Zwischen vier und sieben der zehn Kreise hatten in den jeweiligen Altersklassen Mannschaften ins Rennen geschickt. Frankfurt dominierte zwar vereinzelt, konnte aber nur vier der sechs Altersklassen besetzen. Dagegen waren die Wetterauer ausgeglichen stark. Das mU 16-Team siegte, dazukamen vier zweite Plätze - wobei die mU 12 auch nur hauchdünn hinter Frankfurt landete.

Bei hervorragenden Bedingungen machten sich sämtliche Teammaßnahmen im Vorfeld positiv bemerkbar. Alle vier Staffeln der U 14 und U 16 gingen an die Wetterauer, das Training zwei Tage vorher in Friedberg hatte Früchte getragen. Bei der U 12 hatten Kampfrichter laut Scheunemann wegen Regelunkenntnis beim Wechselraum für Verwirrung gesorgt, die Ergebnisse hier seien durch die Verunsicherung der Athleten verfälscht worden. Der Teamgeist war außerdem erneut durch eine gemeinsame Übernachtung in Ilbenstadt gestärkt worden, aus der gesamten Mannschaft fehlten nur zwei Athleten.

"Den Pokal wollte am Ende jeder in der Hand halten. Den Organisatoren und Betreuern gehört ein großes Lob ausgesprochen", freute sich Scheunemann darüber, dass der hohe Aufwand des Kreises und der Teamverantwortlichen belohnt wurde. Joachim Barowski und Co. hatten durch akribische Arbeit bei den Nominierungen den bestmöglichen, verfügbaren Kader zusammengestellt. Am Abend zuvor hatte in Ilbenstadt die frühere Olympiateilnehmerin Christiane Schwalm die Athleten zusätzlich motiviert.

Besonders auffällig: Bei 104 einzelnen Starts gab es 54 Bestleistungen, eine für den späten Zeitpunkt in der Saison herausragende Quote. Für das i-Tüpfelchen sorgten drei Kreisrekorde. Jan Mörler vom LSC Bad Nauheim unterbot über 800 Meter den Kreisrekord von Jan Dillemuth (TV Assenheim), der auf dieser Distanz in den vergangenen Jahren die Bestmarken von der M 11 bis zur M 15 gesteigert hatte. Mörler lief 2:31,65 Minuten und war damit etwas über zwei Sekunden schneller als Dillemuth vor fast genau vier Jahren in Bruchköbel. Kreisrekorde aus dem Jahr 2007 mit dem Speer verbesserten Ben Gerlach vom TSV Friedberg-Fauerbach in der M 13 mit 51,45 Meter (plus 3,38 Meter!) und Lasse Borgerding von der TG Groß-Karben in der M 15 mit 52,72 Meter (plus 62 Zentimeter), abgelöst wurden Tim Breitenfelder und Christoph Erler (beide LSC Bad Nauheim).

Der TSV Friedberg-Fauerbach stellte von 65 Athleten mit 22 das größte Kontingent. Fünf oder mehr Sportler kamen noch von der LG Rosbach-Rodheim, dem VfL Altenstadt, dem TV Assenheim, dem SV Fun-Ball Dortelweil und dem TV Rendel.

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