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Rodheims Trainer Johannes Voeske (Mitte) kann die zweite Heimniederlage seines Teams nicht verhindern. Archivfoto: Jaux

Zweite Niederlage

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(pm). Zum zweiten Mal in Folge musste die erste Herrenmannschaft der SG Rodheim in der Volleyball-Regionalliga eine Niederlage auf heimischem Terrain hinnehmen. Gegen die SG U.N.S. Rheinhessen fehlten in jedem Satz ein paar Prozentpunkte Leistungsvermögen, um die phasenweise ausgeglichene Begegnung für sich entscheiden zu können. Am Ende stand ein deutliches 0:3, womit die Rodheimer aber weiter auf dem dritten Tabellenplatz bleiben.

Dabei waren die Hausherren durchaus ansprechend in die Partie gestartet. Nach einem anfänglichem Abtasten mit wechselnder Führung konnte sich die SGR Mitte des ersten Satzes einen knappen Vorsprung erspielen und diesen anschließend auch bis auf 22:18 ausbauen. Doch anstatt den Sack zuzumachen schmolz der Vorsprung dahin, die Gäste aus Rheinhessen erkämpften sich mit couragiertem Spiel den Ausgleich und kurze Zeit später mit 27:25 auch den Satzgewinn.

Auch der zweite Satz startete ausgeglichen. Allerdings konnte der Gast relativ mühelos über die Außen- sowie die starke Diagonalposition punkten während auf Rodheimer Seite das Block-Abwehr-System an diesem Abend nicht so gut wie gewohnt funktionierte. Folgerichtig erspielten sich die Rheinhessen im Laufe des Satzes immer wieder einen kleinen Vorsprung. Trotzdem steckte die SGR zu keiner Zeit auf, konnte den Rückstand durch einige sehenswerte Angriffsaktionen verkürzen und beim 24:24 sogar ausgleichen. Aber die Gäste gaben sich in der "Crunch-Time" keine Blöße und verwandelten ihren ersten Satzball zum 26:24 und damit zur 2:0-Führung.

Auch der dritte Satz brachte keine Wende mehr in die Begegnung. Trainer Johannes "Jo" Voeske schickte zwar mit Moritz Sachs und Alex Schuld zwei frische Spieler aufs Feld, doch der Gegner zog sein solides Angriffsspiel durch, machte insgesamt weniger Fehler und jubelte nach einem 25:21 über einen letztlich verdienten 3:0-Auswärtssieg.

Am kommenden Wochenende haben die Rodheimer beim Tabellenzweiten SSG Langen die Chance zur Wiedergutmachung. Um auf Tuchfühlung zum Führungsduo zu bleiben, ist dann aber eine deutliche Leistungssteigerung vonnöten.

SG Rodheim: Brömmeling, Stodtmeister, Zander, Wacker, Breitenfelder, Sachs, König, Graudenz, Liebster, Schuld.

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