Zwei wichtige Punkte für Kirtorf/Ermenrod

(pm) Am Sonntag kam es in der Kirtorfer Gleentalhalle zum "Abstiegsshowdown" der Tischtennis-Oberliga Südwest zwischen der gastgebenden TTG Kirtorf/Ermenrod und dem SV Flieden. Das Kirtorfer Publikum sorgte dabei für einen Hexenkessel und konnte sich am Ende über einen 9:7-Erfolg seiner Mannschaft freuen.

(pm) Am Sonntag kam es in der Kirtorfer Gleentalhalle zum "Abstiegsshowdown" der Tischtennis-Oberliga Südwest zwischen der gastgebenden TTG Kirtorf/Ermenrod und dem SV Flieden. Das Kirtorfer Publikum sorgte dabei für einen Hexenkessel und konnte sich am Ende über einen 9:7-Erfolg seiner Mannschaft freuen.

Um überhaupt noch Chancen auf den Klassenerhalt zu wahren, mussten die Kirtorfer unbedingt gewinnen. Und es begann vielversprechend, als Vlcek/Alka und Bodien/Zulauf gleich ihre Doppel nach Hause brachten, während Issing/Förster dem starken Fliedener Doppel Misinsky/Fischer knapp in fünf Sätzen unterlagen. Jirca Vlcek musste danach sein ganzes Können unter Beweis stellen, um die Nummer zwei der Gäste, Jiri Novotny, nach fünf Sätzen niederzuringen. Rosti Alka verlor anschließend in vier Sätzen gegen den Routinier Misinsky. Danach musste Christian Issing gegen Ernst Fischer antreten. Allerdings konnte er nicht an seine Form der letzten Woche anknüpfen und verlor in drei Sätzen. Besser machte es Daniel Bodien, der nach seiner Verletzungsmisere endlich mal wieder ein knappes Spiel für sich entscheiden konnte. Er bezwang mit tollen Ballwechseln Michael Hopkins mit 12:10 im Entscheidungssatz.

Nun war das hintere Paarkreuz gefordert, um den Vorsprung in die "Halbzeit" zu retten. Stephan Zulauf gewann mit abgeklärtem Spiel gegen den Fliedener Youngster Walenzyk. Allerdings gab Benny Förster sein Einzel gegen Felski nach vier umkämpften Sätzen ab.

Sensationell gewann nun das vordere Paarkreuz beide Einzel. Jirca versetzte das Publikum mit seinem aggressiven Spinspiel in Ekstase und veranlasste Jubelstürme auf den Rängen. Er besiegte den Fliedener Spitzenspieler Misinsky klar in vier Sätzen. Auch Rosti zeigte sich im Vergleich zum ersten Einzel stark verbessert und bezwang Novotny mit 11:8 im Entscheidungssatz. Nach großem Kampf verlor Christian Issing nun auch sein zweites Einzel, und Daniel Bodien fand gegen Fischer zu keinem Zeitpunkt zu seinem Spiel.

Beim Stand von 7:6 musste nun das hintere Paarkreuz die Entscheidung bringen. Und was sich zu diesem Zeitpunkt in der Gleentalhalle abspielte, war nichts für schwache Nerven. Zeitgleich stand es in beiden Einzeln 10:10 im Entscheidungssatz, und der Schrecken war sowohl Spielern als auch Zuschauern ins Gesicht geschrieben als Stephan Zulauf unglücklich gegen Felski mit 10:12 abgeben musste.

Doch Benny Förster zeigte hier echte Nervenstärke und gewann letztlich verdient mit 12:10 gegen Walenzyk.

Das Schlussdoppel musste die Entscheidung bringen. Jirca und Rosti ließen ihren Gegnern Misinsky/Fischer keine Chance und sicherten nach viereinhalb Stunden der TTG mit ihrem 3:0-Sieg den 9:7-Endstand und damit die so wichtigen Punkte im Abstiegskampf. Am nächsten Wochenende ist der Vorletzte aus Höchst an der Nidder in der Gleentalhalle zu Gast. Die TTG ist weiterhin zum Siegen verdammt, will sie auch in der nächsten Spielzeit in der vierthöchsten Tischtennis-Klasse antreten.

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