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Mit Stefan Cavor und Till Klimpke (r.) stehen der HSG Wetzlar zwei ihrer Leistungsträger verletzungsbedingt vorerst nicht zur Verfügung.

Zwei prominente Ausfälle

  • VonRedaktion
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(ra). Nimmt man die Tabelle - die HSG Wetzlar ist Rangachter mit 20:16 Punkten, die Eulen belegen Position 18 mit 8:28 - sowie den historisch hohen 29:11-Erfolg in der Hinrunde zum Maßstab, so sollte die HSG in ihr heutiges Bundesliga-Auswärtsspiel in Ludwigshafen (19 Uhr/Sky) eigentlich als Favorit gelten. Da mit Torhüter Till Klimpke (Bänderriss im Sprunggelenk) und Torjäger Stefan Cavor (Schulter- und Kapselverletzung) aber zwei Leistungsträger fehlen, gilt diese Einschätzung für die 60 Minuten in der Friedrich-Ebert-Halle nur bedingt.

Vor der Nationalmannschaftspause wollen die Wetzlarer Handballer unbesiegt bleiben. Auf die Heimpartien gegen Hannover-Burgdorf (26:24) und Erlangen (28:28) folgt nun die erste Auswärtspartie bei einem Kontrahenten, der zum wiederholten Mal jeden Zähler im Kampf um den Ligaerhalt benötigt.

Cavor mit seiner in der Erlangen-Partie erlittenen Schulterverletzung sowie Klimpke mit einem Bänderriss im Sprunggelenk fehlen eventuell noch über die Partie in Ludwigshafen hinaus. Olle Forsell-Schefvert hat Knieprobleme, die ihn zuletzt etwas von seiner Offensivstärke nahmen, wird aber spielen können. Anton Lindskog hat nach den Spiel- und WM-Strapazen, seiner Corona-Erkrankung und kleineren Verletzungen ein paar Tage mit dem Training aussetzen müssen, steht aber zur Verfügung.

Suljakovic neuer Klimpke-Vertreter

Die Wetzlarer konnten derweil die Nachfolge für Torhüter Tibor Ivanisevic bestätigen, der zur kommenden Saison nach Gummersbach wechseln wird: Ersatz kommt aus den eigenen Reihen. Der 22-jährige Bosnier Anadin Suljakovic hat seinen Vertrag dieser Tage um drei Jahre bis Juni 2024 verlängert und bildet ab Sommer gemeinsam mit Jung-Nationalspieler Klimpke das Torhütergespann bei der HSG.

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