Zwei Partien in drei Tagen für Wetzlar

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(ra). Doppel-Spieltag in der Handball-Bundesliga für die HSG Wetzlar. Heute Abend im Heimspiel gegen HBW Balingen/Weilstetten (18 Uhr) und am Donnerstag beim TBV Lemgo-Lippe (19 Uhr) geht es für die Mittelhessen einmal mehr darum, den Weg für ein punktemäßig beruhigendes Fest zu bereiten.

Die Vorzeichen:Dem leistungsmäßigen Zickzack-Kurs der meisten Bundesligisten in dieser Corona-Spielzeit schließt sich auch die HSG Wetzlar an. Dem ansprechenden 30:25-Heimauftritt gegen den TVB Stuttgart folgte das mäßige 28:32 bei SC DHfK Leipzig, weshalb der Begegnung gegen die Schwaben im Hinblick auf das Tabellen-Geschehen schon wieder größere Bedeutung zukommt. Zum einen würde man die Balinger bei einem Sieg vorerst wieder auf sieben Punkte distanzieren. Zum anderen könnte vor der hohen Auswärtshürde Lemgo die Gefahr gebannt werden, in ein negatives Punktekonto zu geraten.

Das Personal:Torhüter Till Klimpke und Linksaußen Maximilian Holst kehren bei den Grün-Weißen zurück. Ob beide aber bereits für die Startformation infrage kommen, wollte sich Trainer Kai Wandschneider nicht entlocken lassen. Auch der zuletzt leicht angeschlagene Linkshänder Stefan Cavor ist wieder weitgehend schmerzfrei.

"Unsere Personalsituation ist die gleiche wie am Sonntag", sagt Balingens Geschäftsführer Wolfgang Strobel. Beim Heim-26:39 gegen den SC Magdeburg fehlten der Franzose James Scott sowie Kreisläufer Fabian Wiederstein. Beide werden verletzungsbedingt frühestens im neuen Jahr wieder zur Verfügung stehen.

Wandschneider-Appell:Gerade in diesen wegweisenden Saisontagen sind Charakter und Mentalität gefragt. Eigenschaften, die Trainer Kai Wandschneider bezüglich seines Teams in der Vergangenheit immer wieder lobend hervorhob und die nunmehr individuell wieder jeder HSG-Akteur zu 100 Prozent einbringen müsse. Der scheidende Coach macht keinen Hehl daraus, dass er diesbezüglich zuletzt unzufrieden war und in Einzelgesprächen klare Worte finden musste. Seine Ansage: "Wir müssen auf allen Positionen konstant als Team Leistung bringen." Vor allem die Leistungsträger müssten sich ihrer Verantwortung bewusst sein.

Zuversicht:Dennoch gibt sich Wandschneider kämpferisch. "Wir werden gegen Balingen alles raushauen, was wir draufhaben", fokussiert er sein Team allein auf die Partie am Dienstag - "an Lemgo verschwende ich, ganz ehrlich, keinen Gedanken". Eine stabile Abwehr, ein schnelles Umschalten, wieder mehr Konzentration im Abschluss und weniger Fehler sollen zum Sieg und dann zu 14:12 Punkten auf dem Konto verhelfen.

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