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Zwei Neuzugänge: HSG Mörlen bedient sich in Petterweil

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Zwei Verpflichtungen machte Bezirksoberligist HSG Mörlen offiziell. Beide Spieler kommen vom TV Petterweil. Neben einem Sommertransfer verstärkt ein Neuzugang die HSG sofort.

Die Männer der HSG Mörlen gelten als die Überraschungsmannschaft in der Bezirksoberliga. Die Mannschaft von Trainer Philipp Petriesas rangiert derzeit auf dem zweiten Platz und hat damit gute Chancen auf die Relegationsspiele zum Aufstieg in die Landesliga. Jetzt lässt die HSG auch durch zwei namhafte Neuzugänge aufhorchen, die beide vom Landesligisten TV Petterweil zur HSG kommen.

Private Gründe

Beide Wechsel sind jedoch nicht etwa das Ergebnis umfangreicher Aktivitäten auf dem Transfermarkt, sondern entspringen pragmatischen Gründen. Der 26-jährige Sebastian Alt ist mit einer Spielerinn der Mörler Frauenmannschaft liiert und wohnt mittlerweile in Nieder-Mörlen, nur wenige Meter von der Frauenwaldhalle entfernt. Bis zum Saisonende trägt er weiterhin das Gelb-Schwarze Petterweiler Trikot und wird zur neuen Saison ins Blau-Rote Trikot der HSG schlüpfen. Der HC Limeshein, SU Nieder Florstadt und die TSG Ober Eschbach waren seine Stationen, bevor er zur Saison 2017/2018 nach Petterweil wechselte.

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Ein wenig anders verhält es sich mit dem 25-jährigen Jannik Thomer, der gemeinsam mit seiner Freundin im Bad Nauheimer Stadtteil Steinfurth wohnt. In Pettweil hatte er zuletzt in der zweiten Mannschaft gespielt und am Ende pausiert. Daher wird er bereits am 6. April beim Mörler Gastspiel bei der HSG Wettertal für seinen neuen Verein auflaufen. Thomer hat 2002 in Petterweil mit dem Handballsport angefangen und ist seinem Verein seither treu geblieben. "Beide werden uns in Zukunft neue Qualität verleihen und passen sowohl spielerisch, als auch menschlich sehr gut in unsere Mannschaft, die bisher ausschließlich aus Mörler Jungs besteht", sagt HSG-Trainer Petriesas.  

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Einfache Tore und schnelle Gegenstöße

Der mit Gardemaß ausgestattete Alt soll mit kernigen Würfen aus dem Rückraum für einfache Tore sorgen und daneben in der Deckung eine zentrale Rolle einnehmen, lässt Petriesas wissen. "Zudem wird er mit seiner höherklassigen Erfahrung unseren jungen Spielen Stabilität verleihen. Jannik wird auf beiden Außenpositionen spielen und soll dabei vor allem auch unseren Linksaußen Sebastian Dietz entlasten", sagt der HSG-Coach, der sich von Thomers Grundschnelligkeit beeindruckt zeigte.

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