Zwei klare Angelegenheiten

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Die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben haben ihr Auswärtsspiel in Gießen gegen den heimischen USC nach großem Kampf im dritten Satz mit 0:3 verloren und rutschten damit in der Oberliga Hessen der Frauen erneut auf den letzten Platz ab. Der USC hingegen rückte dank der gewonnenen drei Punkte zumindest vorübergehend auf Platz zwei der Tabelle vor. Unterdessen feierte der SSC Bad Vilbel II einen glatten 3:0-Heimerfolg für die TG Naurod und rangieren damit auf Platz fünf der Tabelle.

Die Volleyballerinnen der TG Groß-Karben haben ihr Auswärtsspiel in Gießen gegen den heimischen USC nach großem Kampf im dritten Satz mit 0:3 verloren und rutschten damit in der Oberliga Hessen der Frauen erneut auf den letzten Platz ab. Der USC hingegen rückte dank der gewonnenen drei Punkte zumindest vorübergehend auf Platz zwei der Tabelle vor. Unterdessen feierte der SSC Bad Vilbel II einen glatten 3:0-Heimerfolg für die TG Naurod und rangieren damit auf Platz fünf der Tabelle.

USC Gießen – TG Groß-Karben 3:0 (25:18 25:8 28:26): Die Karbenerinnen, da Libera Julia Hinterthür verletzungsbedingt passen mussten, waren nur zu neunt angetreten und taten sich schwer, ins Spiel zu finden. Sie holten zwar den ersten Punkt, mussten dann aber die Gießenerinnen davonziehen lassen: 1:5, 2:7 und schließlich sogar 7:15 – Auszeit. In der Folge startete die TG eine Aufholjagd, die USC-Trainer Patrick Milling auch mit einer Auszeit beim Stand von 11:16 nicht stoppen konnte. Doch, nachdem die Karbenerinnen beim 17:18 in Schlagdistanz waren, entglitt ihnen der Durchgang wieder – und ging schließlich mit 18:25 recht deutlich verloren. Es folgte ein zweiter Satz zum Vergessen: Beim 0:5 die erste Auszeit, beim 3:14 die nächste – vergeblich. Der USC brachte den Satz souverän mit 25:8 nach Hause. Beim Stand von 5:10 im dritten Durchgang schien das vorzeitige Ende endgültig nahe, doch die Karbenerinnen rafften sich wie im ersten Durchgang noch einmal auf und schoben sich Punkt für Punkt ran. Als sie beim 12:13 Anschluss gefunden hatten, wurde die Gießenerinnen nervös und nahmen eine Auszeit. Die verschaffte dem USC Luft, sodass die TG beim 14:17 ihrerseits mit einer Auszeit reagierte. Nach gewonnenem Aufschlag servierte nun Diana Jehner für Karben und holte sieben Punkte in Folge: 24:20, vier Satzbälle, erneute Auszeit Gießen. Nun wogte das Spiel und hin, ging in die Verlängerung, ehe beim 26:28 nach rund 70 Minuten aus Karbener Sicht endgültig Schluss war.

SSC Bad Vilbel II – TG Naurod 3:0 (25:19 25:15 25:17): Im ersten Heimspiel 2019 wollten sich die Vilbelerinnen für das deutliche 0:3 aus dem Hinspiel beim Tabellennachbarn revanchieren. Doch Naurod fand schneller ins Spiel und schaffte durch eine starke Aufschlagserie eine 6:2-Führung. Die Vilblerinnen riefen in der Folge aber immer mehr ihr Leistungsvermögen ab, sodass beim 11:11 wieder alles offen war. Nach einer starken Aufschlagserie von Daniela Heyer gingen die Brunnenstädterinnen erstmals mit 17:11 in Führung. Besonders die nachfolgenden Angriffe über außen von Laura Schulz und Lina Djouiai zeigten Wirkung und brachten den Satz mit 25:19 sicher nach Hause. Der zweite Durchgang war nur zu Beginn umkämpft, ehe sich der SSC durch eine Aufschlagserie von Laura Schulz mit 12:5 in Führung brachte. Die Annahme und Feldabwehr wurde mit Verlauf des Satzes sicherer und die Angreifer schaffen es auf allen Positionen ihre Bälle im gegnerischen Feld zu platzieren. Dennoch sorgte erst ein Zuspielwechsel beim 22:14 von Daniela Heyer auf Daniela Fritsch für den deutlichen 25:15-Satzgewinn. Durch starke Aufschläge und Angriffe über Laura Schulz, Lina Djouiai und Linda Feil lagen die SSClerinnen auch in Durchgang drei schnell mit 12:6 in Front. Auch Ruth Wagner und Lisa Hornung zeigten nun ihre Stärken und erzielten wichtige Block- und Angriffspunkte auf der Mitte. Doch gegen Ende des Satzes schlichen sich wie schon zuvor vermehrt Aufschlagfehler ein. Trainer Michael Straub wechselte daher bei einem Stand von 19:10 Katharina Weislogel auf der Mitte ein, die frischen Wind ins Spiel brachte, was dem Team half, das Spiel ins Ziel zu bringen.

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