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Zwei Fauerbacher Europameister

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(jn) Riesenerfolg für die Leichtathleten der LG Ovag Friedberg-Fauerbach: Bei den Senioren-Europameisterschaften in Zittau haben Bernd Lachmann und Bernd Schauwecker die Goldmedaille gewonnen – gemeinsam mit der deutschen 4x400-Meter-Staffel der M40.

Das Quartett wurde mit 3:27,23 Minuten Europameister. Für beide war es der erste EM-Titel. »Ich bin sehr zufrieden, da es die erfolgreichsten internationalen Meisterschaften für mich waren«, bilanzierte Bernd Schauwecker. Und damit meinte er nicht nur Staffel-Gold. Denn auch über 4x100 Meter holte er Edelmetall. Das deutsche Team wurde Vize-Europameister.

Gleich dreimal ging Bernd Schauwecker zudem in den Einzeldisziplinen an den Start. Über 100 Meter schaffte er es mit der Saisonbestleistung von 11,57 Sekunden ins Finale. Hier benötigte er 11,81 Sekunden und wurde Achter. Über die doppelte Distanz lief es von der Platzierung her sogar noch besser. Schauwecker wurde Fünfter mit 23,24 Sekunden. Und über die Stadionrunde lief der LG-Athlet sogar persönliche Seniorenbestleistung in 53,45 Sekunden. Damit qualifizierte er sich für das Halbfinale, in dem er allerdings nicht antrat.

Teamkollege Bernd Lachmann war über 200 Meter ebenfalls am Start. Nach 23,52 Sekunden im Vorlauf (fünftschnellste Zeit) gab er dann allerdings im Halbfinale auf. Grund: eine Muskelverhärtung. »Ich wollte nichts riskieren für die 400 Meter und die Staffel«, erklärte Lachmann. Über 400 Meter steigerte sich der Fauerbacher dann von Lauf zu Lauf. Im Finale stoppte die Uhr für ihn bei genau 52 Sekunden – Platz fünf. »Ich wäre gerne eine gute 51er-Zeit gelaufen«, resümierte Lachmann, »aber von der Platzierung her bin ich zufrieden. Die Jungs auf den Medaillenrängen waren so schnell, da hätte ich keine Chance aufs Siegerpodest gehabt«.

Andreas Diegel-Thomas behielt im Stabhochsprung der M35 bis zu 3,60 Meter eine weiße Weste, meisterte alle Höhen im ersten Versuch. Doch dann riss er die Latte dreimal bei 3,80 Meter und schied als Gesamt-Siebter aus. Bronze ging am Ende mit 3,90 Metern weg – eine Höhe, die auch Diegel-Thomas drauf hat. Franz Rissling platzierte sich in der M70 mit 2,70 Meter einen Rang besser.

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