Handball

Zwei für einen

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(hep). Zwei Wochen, nachdem Neu-Trainer Tomasz Jezewski bei den Landesliga-Handballern der TG Friedberg die Vorbereitung zur neuen Saison begonnen hat, vermelden Abteilungsleiter Uli Kaffenberger und Thomas Keck, der sportliche Leiter Männerhandball bei der TG, zwei Zugänge und einen Abgang.

Mit dem 29-jährigen George-Alexandru Cadar bekommen die Kreisstädter Verstärkung im Rückraum. Der aus dem rumänischen Bacau stammende Cadar war in den letzten beiden Spielzeiten beim Sonneberger HV aktiv. Mit den Südthüringern belegte er in der alten Saison den zweiten Platz in der Thüringenliga. Der TG-Neuzugang ist im Rückraum sowohl auf der linken als auch der Mittelposition einsetzbar und gilt zudem als deckungsstark. In Friedberg erhält der diplomierte Sportlehrer mit Schwerpunkt Pädagogik ab September eine Anstellung bei der Philipp-Dieffenbach-Schule. Bei der TG wird er auch in die Jugendarbeit des Vereins eingebunden. Sein Abteilungsleiter beschreibt den 1,92 Meter großen Neuzugang als einen ruhigen, feinen Menschen, der mit seiner handballerischen Erfahrung gut zu dem neuen Gesicht der ersten Männermannschaft passt.

Mit dem 18-jährigen Jannik Seibert wurde zudem ein Nachfolger für den in seine schwedische Heimat zurückgekehrten Christopher Gustafsson auf der Kreisläuferposition gefunden. Er wechselt vom TV Hüttenberg in die Wetterau. Aufgrund eines im Winter erlittenen Meniskusschadens war er aus dem Kader der A-Jugend-Bundesligamannschaft gefallen und wurde zuletzt in der Oberliga-Reserve eingesetzt. Der Busecker studiert an der THM in Friedberg. Ein wesentlicher Grund für ihn, zur TG zu wechseln.

Nur schweren Herzens gehen lassen die Friedberger den 23-jährigen Constantin Vellenzer. Ihn zieht es zurück zu seinem Heimatverein TSV Södel, wo er eine Stütze des A-Ligisten werden soll. Die erhöhte Trainingsintensität mit seinem Jurastudium in Gießen in Einklang zu bringen, wird von Kaffenberger und Keck als Grund für Vellenzers Entscheidung genannt. "Wir haben Verständnis für seine Entscheidung, danken ihm für zwei tolle Jahre", sagen beide übereinstimmend.

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