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Auf Leon Demann und die SG Oppershofen wartet am Sonntag das erste Derby gegen den TuS Rockenberg seit dem A-Liga-Aufstieg.

Zwei Derbys im Fokus

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Der elfte Spieltag der Fußball-Kreisliga A Friedberg steht ganz im Zeichen der Nachbarschaftsduelle: Während der Traiser FC am Sonntag ab 15 Uhr den TFV Ober-Hörgern am heimischen Wäldchen empfängt, kommt es in Rockenberg zum mit Spannung erwarteten Gemeinde-Derby zwischen dem gastgebenden TuS und der SG Oppershofen.

Erstmals seit sieben Jahren treffen die beiden Rockenberger Vereine wieder in einem Punktspiel aufeinander. "Die ganze Gemeinde freut sich riesig auf das Derby gegen Oppershofen. Solche Spiele machen den Reiz des Lokalsports aus. Trotz aller sportlichen Rivalität kennen und schätzen sich beide Vereine. Wir freuen uns auf die Möglichkeit, für die nächsten Monate die sportliche Rangordnung in der Gemeinde auszuspielen", erklärt Rockenbergs Fußball-Abteilungsleiter Manuel Barufe. Mit Ausnahme der Langzeitverletzten Ramon Benk, Jan Hendrik Stumpf, Gerrit Miller und Maximilian Groß kann die Heimelf personell aus dem Vollen schöpfen.

"Auch in diesem Spiel geht es auf dem Papier zwar nur um drei Punkte, dennoch ist das Derby gegen Oppershofen für uns etwas ganz Besonderes. Jeder, der in Rockenberg oder Oppershofen Fußball spielt, hat in den letzten Tagen Anekdoten von Nachbarschaftsduellen aus der Vergangenheit gehört. Nun will jeder Spieler, der am Sonntag auf dem Platz steht, seine eigene kleine Derby-Geschichte schreiben", ist Barufe überzeugt. "Nach unserem Sieg gegen Rendel und der kurzzeitigen Tabellenführung konnten wir leider in den vergangenen drei Partien nicht unsere Leistung abrufen und sind mit der mageren Punktausbeute alles andere als zufrieden. Das ist natürlich keine optimale Ausgangsposition für das Derby am Sonntag, in dem wir einen kampfstarken Nachbarn erwarten, der alle Kräfte mobilisieren wird. Für uns gilt es, mit klarem Kopf und den typischen Rockenberger Tugenden dagegenzuhalten und unser Heimspiel zu gewinnen", fordert Barufe.

Aufsteiger unter Druck

Die Gäste stehen nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Partien vor dem Derby gegen den TuS mächtig unter Druck. "Wir freuen uns auf eine stimmungsvolle Kulisse auf dem Rockenberger Sportgelände, wobei der TuS vor eigenem Publikum sicherlich in der Favoritenrolle ist. Der Druck liegt bei der Heimmannschaft, die nach drei sieglosen Spielen den Anschluss zur Tabellenspitze nicht verlieren will. Für uns wird es darum gehen, im Angriff Nadelstiche zu setzen und auf einen Punktgewinn zu hoffen", sagt SGO-Coach Christian Ehnert. Personell ist der Aufsteiger weiterhin nicht auf Rosen gebettet. Neben dem Langzeitverletzten Dominik Bellersheim müssen die Gäste auch auf Florian Weil und Dennis Bellersheim verzichten.

Eröffnet wird der elfte Spieltag derweil bereits am Freitagabend (20.15 Uhr) mit dem Heimspiel der SG Wohnbach/Berstadt gegen den SKV Beienheim II. Während die Hausherren ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge beenden wollen, konnten die Beienheimer zuletzt ein wenig an Boden gut machen und mit elf Punkten aus den vergangenen sechs Partien das untere Tabellendrittel verlassen. "Wir haben bereits im Vorfeld damit gerechnet, dass es für uns in diesem Jahr wohl nur um den Klassenerhalt gehen wird, da die Liganeulinge allesamt starke Mannschaften sind. Leider hat uns zu Saisonbeginn auch noch das Verletzungspech heimgesucht, sodass wir Woche für Woche Spieler aus der zweiten Mannschaft nach oben abgeben müssen, deren Qualität uns dann natürlich auf dem Platz fehlt", erklärt SKV-Coach Uwe Fey. Mit Adrian Suarez (Auslandssemester), Darius Rienmüller (Autounfall), Robin Nowak und Karim Döring (beide Kreuzbandriss) haben die Beienheimer vier langfristige Ausfälle zu verzeichnen. Zudem muss Fey gegen die SG Wohnbach/Berstadt auf Marvin München, Felix Belk und Frederic Münk verzichten. "Personell pfeifen wir aus dem letzten Loch. Dennoch wollen wir gegen Wohnbach gewinnen. Die Gastgeber sind ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, eine Niederlage dürfen wir uns also nicht erlauben", weiß der Beienheimer Übungsleiter. (kun)

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