Zurück in der Spur

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Bei einem 6:0-Heimsieg von "Matchglück" zu sprechen, mag etwas merkwürdig klingen. Dennoch tat es Tufan Tosunoglu, Spielertrainer des Türkischen SV Bad Nauheim, am Sonntagnachmittag nach dem Triumph seiner Mannschaft über DJK Bad Homburg. Mit diesem Sieg schob sich die Mannschaft zurück auf Rang zwei der Tabelle der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West, nachdem Verfolger FG Seckbach am Freitag mit einem 4:1 in Oberrad zwischenzeitlich vorbeigezogen war. Diesen Platz will Tosunoglu in den verbleibenden drei Spieltagen auch nicht mehr hergeben. "Wir standen das ganze Jahr oben, da wollen wir jetzt auch die Relegation schaffen. Alles andere wäre nach dieser Saison enttäuschend", sagte Tosunoglu hinterher. "Aber natürlich wissen wir, dass es nächste Woche im Derby gegen Dortelweil nicht leichter wird."

Bei einem 6:0-Heimsieg von "Matchglück" zu sprechen, mag etwas merkwürdig klingen. Dennoch tat es Tufan Tosunoglu, Spielertrainer des Türkischen SV Bad Nauheim, am Sonntagnachmittag nach dem Triumph seiner Mannschaft über DJK Bad Homburg. Mit diesem Sieg schob sich die Mannschaft zurück auf Rang zwei der Tabelle der Fußball-Gruppenliga Frankfurt-West, nachdem Verfolger FG Seckbach am Freitag mit einem 4:1 in Oberrad zwischenzeitlich vorbeigezogen war. Diesen Platz will Tosunoglu in den verbleibenden drei Spieltagen auch nicht mehr hergeben. "Wir standen das ganze Jahr oben, da wollen wir jetzt auch die Relegation schaffen. Alles andere wäre nach dieser Saison enttäuschend", sagte Tosunoglu hinterher. "Aber natürlich wissen wir, dass es nächste Woche im Derby gegen Dortelweil nicht leichter wird."

Ebenfalls nicht leicht war zunächst die Aufgabe gegen die abstiegsbedrohten Taunusstädter. Zwar hatte Salih Yasaroglu nach Tosunoglu-Flanke seine Elf früh in Führung gebracht (11.), nachdem er zwei Minuten zuvor bereits eine dicke Chance hatte liegenlassen, doch in der Folge lief zunächst nicht mehr viel zusammen. Bad Homburg war in der Vorwärtsbewegung zwar meist harmlos, doch auch der TSV hatte so seine Schwierigkeiten, die Partie entsprechend der Führung im Rücken zu gestalten. Nach zwei Toren von Abdul Baki Özisli (14.) und Yasaroglu (32.), die der Schiedsrichter jeweils aufgrund einer Abseitsstellung nicht anerkannte, kam der Gast nämlich plötzlich zur großen Gelegenheit auf den Ausgleich: Nach einer zu kurz gerateten Kopfballabwehr von TSV-Kapitän Erdinc Usta war Andre Stoss frei vor Keeper Kamber Koc, verpasste das Gehäuse aber knapp, da Koc mit den Fingerspitzen noch dran war (33.). Die anschließende Ecke flog auf den Kopf von Yassin Belfkih, der zum Glück der Kurstädter aber den Kasten ebenfalls knapp verfehlte (35.).

Umso besser, dann aber die Reaktion des TSV: Nach einer Balleroberung schloss Jasmin Emrovic zum 2:0 ab, nachdem seine Teamkollegen Yasaroglu und Rafael Adege zuvor insgesamt drei mal gescheitert waren (38.). Mit dem Pausenpfiff besorgte Yasaroglu nach herrlichem Sololauf des im ersten Abschnitt starken Özisli dann das 3:0 – die Vorentscheidung. "In dieser Phase hätte Bad Homburg rankommen können, aber wir hatten das Matchglück und haben am Ende auch einen in der Höhe verdienten Sieg gefeiert. Das war eine Steigerung im Vergleich zum 1:5 in Seckbach in der Vorwoche. Wir wussten, mir müssen gewinnen, um Platz zwei zurück zu erobern", sagte Tosunoglu.

Der sah im zweiten Abschnitt von seiner Bank aus, wie seine Mannschaft nach seinem frühen 4:0 nach einer Ecke (48.) etwas die Zügel schleifen ließ, aber durch Murat Kuzpinar (74.) und den eingewechselten Mevla Yigit (85.) am Ende dennoch einen ungefährdeten und deutlichen Sieg feierte.

Türkischer SV Bad Nauheim: Koc – Schusterschitz (ab 60. Sancar), Pejic, Usta, Karakoc – Emrovic (ab 60. Kammer), Kuzpinar – Adege, Tosunoglu (ab 54. Yigit), Özisli – Yasaroglu.

DJK Bad Homburg: Toppi – Azariohi, Jänsch, Dreyer (ab 82. Margraf), Talhaoui – Mouzong (ab 55. Bakan), Wolf – El Ouahian, Belfkih, Schaidreiter, Stoss.

Im Stenogramm / Schiedsrichter: Grieninger (Wiesbaden). – Zuschauer: 100. – Tore: 1:0 (11.) Yasaroglu, 2:0 (38.) Emrovic, 3:0 (45.) Yasaroglu, 4:0 (48.) Tosunoglu, 5:0 (74.) Kuzpinar, 6:0 (85.) Yigit.

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