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Zinnel führt Friedberg zum 25:24-Sieg in Idstein

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Marco Zinnel warf die TG Friedberg mit seinen acht Treffern zum 25:24-Erfolg beim TV Idstein.	(Foto: Jaux)
Marco Zinnel warf die TG Friedberg mit seinen acht Treffern zum 25:24-Erfolg beim TV Idstein. (Foto: Jaux) © Timo Jaux

(kun) Unter dem Strich stand am Samstag für die Landesliga-Handballer der TG Friedberg ein knapper 25:24 (13:14)-Auswärtserfolg gegen den TV Idstein zu Buche.

(kun) »Am Ende zählen die Punkte«, fasste Friedbergs Trainer Gert Eifert den aus seiner Sicht positivsten Aspekt des Gastspiels seiner Mannschaft beim Tabellenschlusslicht aus Idstein nüchtern zusammen. »Wir haben einen sehr glücklichen und unter dem Strich nicht verdienten Sieg eingefahren, das muss man ganz klar und unverblümt sagen. Über weite Strecken der Partie hat die Mannschaft völlig neben sich gestanden und zu keinem Zeitpunkt an die gute Leistung beim Sieg gegen den Tabellenzweiten aus Linden in der Vorwoche anknüpfen können.«

Vor 120 Zuschauern unter dem Idsteiner Hexenturm erwischten die Gäste aus Friedberg zunächst den besseren Start und setzten sich nach fünf torlosen Minuten nach einer Viertelstunde mit fünf Treffern ab (8:3). »Durch die taktische Umstellung der Hausherren auf eine 5:1-Deckung haben wir uns in der Folge völlig aus dem Konzept bringen lassen, mussten beim 9:9 den Ausgleich hinnehmen und lagen bis zur Pause mit einem Tor im Hintertreffen.«

In einer Partie auf schwachem Landesliga-Niveau präsentierte sich einzig Friedbergs Torhüter Radu Balazs in Normalform. »Die Mannschaft hat über den gesamten Spielverlauf viel zu viele technische Fehler fabriziert. Für die tapfer kämpfenden Idsteiner tut mir die Niederlage leid, da sie alles in allem nicht verdient war.«

Nach dem Seitenwechsel konnte sich keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorteil erarbeiten (20:20/50.), ehe Marco Zinnel zwei Sekunden vor dem Ende der glückliche Friedberger Siegtreffer gelang. »Wir nehmen die Punkte natürlich gerne mit. Gegen Ober-Eschbach am kommenden Wochenende werden wir aber ein paar Pferdestärken drauflegen müssen, um nicht unter die Räder zu geraten«, konstatierte Eifert nach der Partie.

Idstein: Hehn; Schwarz (1), Rausch, Henrich, Goralsky (2), Cremers (3/1), Jan Welsch (2), Bierod (3), Hohmann, David Welsch (6), Stübing (7).

Friedberg: Balazs, Biaesch; Wolf, Zinnel (8), Ploner (1), Jonscher, Friederich (1), Petrosanec (7), Mos, Bräuchle, Müller (4), Lebeau (4), Kinski, Avemann.

Stenogramm / Schiedsrichter: Hohm/Petry (Bachgau/Obernburg). – Zeitstrafen: 8:6 Minuten. – Siebenmeter: 2/1:1/0. – Zuschauer: 120.

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