Ein Zeichen an die Konkurrenz

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Eindrucksvoller Heimsieg der SG Rodheim: Die Regionalliga-Volleyballer aus der Wetterau gewannen auch das Rückspiel gegen Tabellennachbar Eintracht Frankfurt – diesmal mit einem deutlichen 3:0 vor heimischer Kulisse. Mit dem Sieg kann sich die Mannschaft von Trainer Johannes "Jo" Voeske im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Eindrucksvoller Heimsieg der SG Rodheim: Die Regionalliga-Volleyballer aus der Wetterau gewannen auch das Rückspiel gegen Tabellennachbar Eintracht Frankfurt – diesmal mit einem deutlichen 3:0 vor heimischer Kulisse. Mit dem Sieg kann sich die Mannschaft von Trainer Johannes "Jo" Voeske im oberen Tabellendrittel festsetzen.

Beim 3:2-Auswärtssieg im Hinspiel verloren die Wetterauer die ersten beiden Durchgänge noch deutlich, ehe die Eintracht sich dann letztlich doch noch knapp geschlagen geben musste. Ganz anders gestaltete sich aber der Spielverlauf im Rodheimer Sportzentrum: Mit 25:16, 25:12 und 25:23 fuhren die Wetterauer ihren bisher deutlichsten Sieg der Saison ein und senden somit nach der Niederlage aus der Vorwoche in Speyer ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz.

Abermals ohne die fehlenden Alexander Schuld und Tim Breitenfelder starteten die Piraten in die Begegnung und konnten sich direkt zu Beginn durch eine Aufschlagserie des an diesem Abend überragenden Levi Flott mit fünf Punkten absetzen. Diesen Vorsprung wusste die SGR noch durch einige weitere Breaks auszubauen und entschied somit in Rekordzeit Satz eins für sich. Das gleiche Bild in Durchgang zwei: Die SGE vermochte lediglich zwölf Punkte zu erzielen und hatte dem enormen Rodheimer Aufschlagsdruck sowie der gut organisierten Feldabwehr nicht viel entgegenzusetzen, zumal die Piraten nahezu gänzlich Fehler beim eigenen Sideout vermieden, sodass den Frankfurter Lokalrivalen keine eigenen Punkteserien gelangen, um den Rückstand zu verkleinern.

Im dritten Satz stabilisierten die Frankfurter zwar ihre Annahme und somit ihren gesamten Spielaufbau, aber den kühleren Kopf behielten auch hier die Rodheimer in einem engen Satz, der mit 25:23 ebenfalls in der Wetterau blieb.

Entscheidend für den Piraten-Erfolg war die hohe Konzentration in den eigenen Reihen sowie auf der anderen Seite ein nicht ganz so clever agierender Gegner. Trainer Voeske war insgesamt sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und sprach ein großes Lob aus: "Wir haben genau die richtige Reaktion auf unser Spiel vergangene Woche gezeigt. Dass wir heute so deutlich gewinnen, war nach dem knappen Hinspiel keineswegs zu erwarten. Umso wichtiger war es, dass das Team meine Anweisungen sehr konsequent umgesetzt hat."

Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Piraten mit dem Auswärtsspiel bei der TSG Wehlheiden in Nordhessen weiter.

SG Rodheim: Flott, Liebster, König, Sachs, Stange, Stodtmeister, Wacker, Zander; Trainer Voeske.

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