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Zahl der Vierer-Mannschaften im Tischtennis steigt

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Der neue Vorstand im Tischtenniskreis: Diethelm Göbeler (Zweiter von links) hat am Freitag in Bergheim die Nachfolge von Ulrich Hartmann angetreten und möchte mit seiner Mannschaft die Entwicklung im  Kreis vorantreiben.	(Foto: pv)
Der neue Vorstand im Tischtenniskreis: Diethelm Göbeler (Zweiter von links) hat am Freitag in Bergheim die Nachfolge von Ulrich Hartmann angetreten und möchte mit seiner Mannschaft die Entwicklung im Kreis vorantreiben. (Foto: pv) © Red

(msw) Die Tischtennis-Spielklassen für die Saison 2016/2017 sind eingeteilt. Im Rahmen des Kreistages, bei dem Diethelm Göbeler an der Kreisspitze als Nachfolger von Ulrich Hartmann gewählt wurde, konnten die letzten Ungereimtheiten geklärt werden.

Insgesamt gab es bei den Damen in den höheren Klassen lediglich auf Bundesebene zwei Rückzüge, sodass die Hessenliga, Gruppe Nord/Mitte, die Heimat der SG Rodheim, mit drei Absteigern aus der Oberliga Hessen gleich die größtmögliche Zahl von Absteigern erhielt, die überhaupt möglich ist. Dadurch wird aus einer Unterbesetzung von zwei Teams in der letzten Saison eine Überbesetzung von zwei Teams in der kommenden Spielzeit. Melanie Bayer vom TSV Bonames wird im Übrigen die zweite Garnitur der SG Rodheim ergänzen. Insgesamt bleibt die Zahl der Damen-Mannschaften im Kreis unverändert bei der niedrigen Zahl von 16 Mannschaften. Der TSV Butzbach rückte für den TSV Ostheim in die Bezirksliga/Gruppe 2 nach, da der Nachbar verzichtete. Außerdem wird in der kommenden Saison aus den zwei Gruppen der Bezirksoberliga eine Staffel gemacht, um wieder mehr Damen-Teams in die Kreisliga zu bekommen (dort sind jetzt nur noch sechs Teams, die eine Doppelrunde spielen werden).

Während es bei den Damen nach den vielen Abmeldungen der vergangenen Spielzeit jetzt Stabilität gab, ist die Entwicklung bei den Herren leicht negativ. Die Zahl der gemeldeten Mannschaften verringerte sich um genau eine Mannschaft von 149 auf 148, doch der genauere Blick zeigt, dass sich mit dem TTV Nieder-Mockstadt und dem TV Bad Vilbel gleich zwei Vereine beziehungsweise Abteilungen abgemeldet haben. Während die Nieder-Mockstädter praktisch komplett zum Nachbarn TTC Florstadt wechselten, haben sich die Spieler des TV Bad Vilbel verstreut. Mit der Kreisstadt Friedberg und Bad Vilbel haben damit die größten Städte des Wetteraukreises keine Tischtennis-Mannschaft mehr. Dafür sind aber die jeweiligen Vororte sehr aktiv.

Auffallend ist zudem, dass sich die Zahl der Vierer-Teams von zehn auf 16 erhöht hat, wobei auch alle Neumeldungen in die Sonderklasse erfolgten. Es ist ein Novum, dass es keine Neumeldungen in die reguläre 3. Kreisklasse gab.

Wetterauer Nachrücker

Sportlich zog zum dritten Mal in Folge eine Mannschaft des Main-Kinzig-Kreises aus der Bezirksoberliga/Gruppe 2 zurück, wovon nach dem TTC Dorheim und dem TTC Echzell in dieser Saison der TV Gedern profitierte. Durch den Rückzug des TTC Neuberg rückte auch die TTG Bad Nauheim in die Bezirksliga/Gruppe 4 nach, sodass der Wiederaufstieg nach zweijähriger Unterbrechung doch noch nachträglich geschafft wurde. Mit dem TSV Gambach (zweiter Aufstieg in Serie) und dem SV Fun-Ball Dortelweil III (eigentlich schaffte die vierte SV-Garnitur den Sprung nach oben) rückten zudem zwei weitere Teams aus der Kreisliga in die Bezirksklasse/Gruppe 8 nach.

Und täglich grüßt das Murmeltier: Die »Fahrstuhlmannschaft« SV Rosbach schaffte zum inzwischen ungezählten Mal den Wiederaufstieg in die Kreisliga/Gruppe 1 (unter anderem für die TSG Wölfersheim, die auf ihren Platz verzichtete).

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