Nachgefragt bei Rainer Neeser

Wohin führt der Weg des SV Fun-Ball?

  • VonMichael Stahnke
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Rainer Neeser ist seit zwei Jahren Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Fun-Ball Dortelweil, des größten Sportvereins der Wetterau. Er ist wie viele andere im Verein zugezogen und im Süden der Wetterau heimisch geworden. Neeser übernahm den Posten des aus Altersgründen zurückgetretenen Rainer Porth, und er kann auf ein stetiges Wachstum der Abteilung in den letzten vier bis fünf Jahren zurückblicken.

Rainer Neeser ist seit zwei Jahren Leiter der Tischtennis-Abteilung des SV Fun-Ball Dortelweil, des größten Sportvereins der Wetterau. Er ist wie viele andere im Verein zugezogen und im Süden der Wetterau heimisch geworden. Neeser übernahm den Posten des aus Altersgründen zurückgetretenen Rainer Porth, und er kann auf ein stetiges Wachstum der Abteilung in den letzten vier bis fünf Jahren zurückblicken.

Wie sehen Sie die Situation in ihrer Abteilung?

Rainer Neeser: Es sieht wirklich gut aus. Wir haben derzeit sieben Herren-Mannschaften und viele Kinder – Tischtennis boomt. Wir haben ein Baugebiet in Dortelweil West, die Tischtennis-Abteilung des TV Bad Vilbel hat sich aufgelöst, und wir haben enormes Glück mit der tollen Halle. Bei uns gibt es ja in fast allen Sparten so viele Sportlerinnen und Sportler.

Wohin soll der Weg noch gehen?

Neeser: Unser Ziel ist eine Entwicklung vom Jugendbereich her. Wir haben mit Andrea Bach, Christoph Dingeldein, Frederik Sagermann und Manfred Görsch vier engagierte Jugendtrainer, die unseren Nachwuchs betreuen. Heutzutage weiß man natürlich nie, wer dann später noch alles dabei bleibt, doch uns liegt die Jugendarbeit einfach am Herzen. Natürlich ist auch jeder andere bei uns willkommen. Was wir aber auf gar keinen Fall wollen, ist bezahlter Leistungssport.

Wie sieht es mit dem besten Jugendlichen aus, den Sie in den letzten Jahren hervorgebracht haben? Wird Steven Frinta bleiben?

Neeser: Ich habe bereits ein Gespräch mit ihm geführt. Es sieht so aus, als wenn wir ihn auf Dauer nicht werden halten können. Aber vielleicht bleibt er noch ein Jahr. Ihn zieht es aber wie so viele andere auch nach Höchst, nicht wegen des Trainings selbst, sondern einfach wegen der anderen Trainingspartner. Ich kann das nicht ganz verstehen, weil der Hallenboden dort fürchterlich ist.

Vielleicht kann Steven Frinta aber dazu beitragen, dass die Abteilung in Kürze zumindest schon einmal in die Bezirksoberliga aufsteigt, was nach den Erfolgen an diesem Wochenende ja durchaus nicht mehr ganz ausgeschlossen scheint?

Neeser: Unser Ziel ist es schon, in die Bezirksoberliga zu kommen. Aber wenn uns Frinta verlassen sollte, werden wir zunächst einmal wieder versuchen, uns in der Bezirksliga zu konsolidieren und in drei bis vier Jahren einen neuen Anlauf starten. Wenn man sieht, wie viele Probleme die anderen Vereine im Moment haben, da brauchen wir nur abzuwarten.

Ist bei den Damen nach der Auflösung der Damen-Mannschaft des SSV Heilsberg etwas geplant?

Neeser: Nein, da einfach zu viele Gründe dagegen sprechen. In diesem Bereich gibt es zu viele Unwägbarkeiten, und Andrea Bach möchte obendrein auch lieber bei den Herren spielen. (Foto: Fun-Ball)

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