WM-Staffel-Silber für Jutta Stopka

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Die 23. Senioren-Weltmeisterschaften der Leichtathleten im spanischen Málaga war mit mehr als 8 000 Teilnehmern, darunter über 600 aus Deutschland, eine echte Mammutveranstaltung. Mitten im Getummel der Athleten aus 101 Ländern der Welt: die Fauerbacher Athleten Jutta Stopka, Lars Klingenberg und Karim El-Malki.

Die 23. Senioren-Weltmeisterschaften der Leichtathleten im spanischen Málaga war mit mehr als 8 000 Teilnehmern, darunter über 600 aus Deutschland, eine echte Mammutveranstaltung. Mitten im Getummel der Athleten aus 101 Ländern der Welt: die Fauerbacher Athleten Jutta Stopka, Lars Klingenberg und Karim El-Malki.

Vor allem Stopka und Klingenberg sind erfahrene internationale Starter, die schon mehrfach im Laufe ihrer langen Sportkarrieren erfolgreich an diversen Masters-Welt- und Europameisterschaften teilgenommen haben. Die größten Teilnehmerfelder gab es erwartungsgemäß in der männlichen und weiblichen Altersklasse 50/55. "Die Teilnehmerfelder waren quantitativ hoch und qualitativ stark besetzt – die Titelkämpfe fanden dadurch parallel in vier Stadien statt", erzählt Jutta Stopka.

Die LG-Athletin, die über viele Jahre hinweg nun schon erfolgreich für den Verein aus der Kreisstadt an den Start geht, feierte einen riesen Erfolg: Mit der deutschen 4x100 Meter Staffel gewann sie die Silbermedaille in der W55. Das stark besetzte Nationalteam lief ein fulminantes Rennen mit drei tollen Wechseln und sicherte sich somit mit Jutta Stopka als Schlussläuferin diesen tollen zweiten Platz! Schneller war nur die Staffel aus den USA.

Einen festen Platz in der deutschen Nationalstaffel hatte auch Lars Klingenberg. Mit der 4x100-Meter-Staffel der Altersklasse M50 verpasste er nur hauchdünn eine Medaille, wurde Vierter. Sicherlich auch der nicht optimalen Wechsel der Männer geschuldet. Start Nummer zwei absolvierte Klingenberg über 4x400 Meter. Hier wurde das deutsche Team Siebter.

Klingenbeil M50-Sechster

Doch nicht nur mit der Staffel – auch im Einzel durften die Wetterauer das Nationaltrikot tragen, aufgrund der großen Konkurrenz im eigenen Land schon ein toller Erfolg. "Ja, das ist immer etwas ganz Besonderes", freute sich Jutta Stopka über ihren Einzelstart über 100 Meter. "Der Weg in die jeweiligen Finals war hart: auf Grund der hohen Teilnehmerzahlen und den damit verbundenen Vorentscheidungsrunden, den hohen Temperaturen, dem langen Warten in den Callrooms und auch aufgrund der nicht immer optimalen Aufwärmbedingungen bei diesen Großveranstaltungen war es kaum möglich, die Saisonbestzeiten aus 2018 zu erreichen." Aber bei Welt- und Europameisterschaften geht es ja vor allem um die Platzierungen, nicht so sehr um die Zeiten. Deshalb war Jutta Stopka sehr zufrieden mit ihrem siebten Platz im Finale der W55, zumal die Saison durch Verletzungen geprägt gewesen war und dieses Ergebnis alles andere als selbstverständlich war.

Lars Klingenberg erkämpfte sich im Finale über 200 Meter der M50 den sechsten Platz.

Karim El-Malki stand am fünften Wettkampftag zunächst im Vorlauf über 800 Meter der M40 am Start. Er lief die zwei Stadionrunden in 2:07,15 Minuten. Die 1500 Meter ging er am Abschlusswochenende der WM an. Hier gab es fünf Vorläufe, entsprechend groß war die Konkurrenz. Der Fauerbacher finishte in 4:27,23 Minuten als Achter seines Laufs.

Alles in allem also eine tolle WM für die Senioren aus der Kreisstadt. Doch Ausruhen geht kaum – steht doch im März schon die nächste Hallen-WM (Torun/Polen) vor der Tür, wofür sie sich unbedingt qualifizieren wollen.

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